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Lokalsport
Aufsteiger TB Wülfrath will in die Erfolgsspur zurück

Sv. Straelen - TB Wülfrath. Zuletzt lief es für die TBW-Handballerinnen nicht wirklich rund. Ausgerechnet im Oberliga-Derby kam der Aufsteiger vom Erfolgsweg ab. "Das Spiel gegen Mettmann-Sport war eine absolute Katastrophe", erklärt Lars Faßbender. Die Niederlage schlug aufs Gemüt, zumal die Wülfratherinnen im Hinrundenduell noch leichtes Spiel hatten. Das Unentschieden zuletzt gegen die SG Überruhr hakte der TBW-Trainer wesentlich schneller ab. "Das war eine enge Begegnung", sagt er. Und sieht deshalb die Punkteteilung durchaus als Erfolg an. "Mal gewinnt man so eine enge Partie, mal verliert man", fügt er hinzu. Von Birgit Sicker

Morgen Nachmittag (17.30 Uhr) wollen sich die Wülfratherinnen wieder besser verkaufen. Allerdings wartet in Straelen ein Kontrahent der unbequemen Art. "Das ist eine unangenehme Mannschaft, die seit Jahren eingespielt ist. Sie hat keine Werferinnen aus dem Rückraum, ist aber stark im Eins-gegen-eins, setzt den Gegner unter Druck und ist sehr ballsicher", charakterisiert Faßbender den Tabellenvierten, der zuletzt bei der HSG Radevormwald mit 26:21 gewann. Eine Begegnung, die der Wülfrather Coach selbst in Augenschein nahm. Sein Fazit: "Straelen hat eine flexible Abwehr und bestraft jeden Fehler des Gegners konsequent mit einem Tempogegenstoß. So haben sie in Rade in sechs Minuten einen 8:0-Lauf hingelegt." Deshalb warnt Faßbender: "Wir dürfen denen nicht ins offene Messer laufen."

Der Kader ist diesmal fast komplett. Einzig Anja Mohr fehlt aus beruflichen Gründen. "Die eine oder andere kämpft auch noch mit der Grippe, aber das kennt in diesen Tagen ja jede Mannschaft", gibt sich Faßbender gelassen. Zumal er trotz der zuletzt schwächeren Leistungen mit der bisherigen Ausbeute zufrieden ist. "Es läuft ähnlich wie in der Hinrunde. Da haben wir uns gegen diese Gegner auch schwer getan und erst hinten raus die Punkte geholt." Am neuen Saisonziel will er deshalb nicht rütteln. "Wir wollen auf jeden Fall den fünften Platz verteidigen. Wenn wir am Ende Siebter werden, ist das aber auch kein Beinbruch."

Quelle: RP
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