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Lokalsport
B-Schüler Fynn Manert holt Kanu-Bronze

Hilden. Für den Nachwuchs des KC Hilden war Berlin auch wegen der tollen Atmosphäre ein großes Erlebnis.

Für fünf Nachwuchs-Fahrer des Kanu-Clubs Hilden war Berlin eine Reise wert, denn die Deutschen Schülermeisterschaften waren ein aufregendes Erlebnis. Um sich gut auf die Rennen auf der Havel vorzubereiten, gab es direkt nach der Ankunft ein Training. Die Trainer Björn Behne und Mathias Berchter gaben Amos Uebbing, Daniel Helpertz, Fynn Manert, Nils Weiland und Noah Lisboa hier wertvolle Tipps. Und spätestens nach der Strecken-Vorfahrt war klar, dass eine schwierige Aufgabe wartet. Behne fasste den Stand zusammen: "Da der Start unterhalb eines Schotts liegt, könnten die ersten Tore schon entscheidend sein."

Die Hildener meisterten diese Stelle in ihren ersten Läufen allerdings mit Bravour, sodass sie über die zweiten Läufe noch ein Stück nach vorne kommen konnten. Daniel Helpertz und Nils Weiland qualifizierten sich auch fürs Halbfinale, verpassten aber den Sprung ins Finale der besten acht (Fahrfehler, Torstangen-Berührungen). Amos Uebbing und Noah Lisboa schafften es nicht in die nächste Runde.

B-Schüler Fynn Manert hatte im Einzelrennen zunächst kein Glück, denn im ersten Lauf bremste ihn nach einem gelungenen Start ein langsamerer Konkurrent aus - der die Strecke zu spät freigab. Im zweiten Lauf gab es direkt am ersten Tor eine sehr umstrittene 50-Sekunden-Strafe (nicht korrektes Befahren) und am Ende nur Rang 13. Beim späteren Start im Canadier-Einer musste er sich wegen eines Fahrfehler mit dem vierten Platz begnügen.

In der Mannschaft wussten Manert, Helpertz und Weiland beim ersten Rennen als Kajak-Manschaft des KC Hilden durch eine starke Teamleistung zu überzeugen. Platz 13 im Feld der 32 Teams konnte sich sehen lassen. Das letzte Mannschaftsrennen mit Hildener Beteiligung war dann gleichzeitig der krönende Abschluss. Fynn Manert, der bereits sieben Rennen hinter sich hatte, bildete mit Karla Schiffer (KST Rhein-Ruhr) und Rafaela Hartleif (KK Unna) ein Team "Renngemeinschaft NRW". Die drei schafften das große Kunststück und fuhren auf den Bronzerang, mit dem niemand gerechnet hatte - weder die Trainer noch die Betreuer oder die Sportler.

Die Siegerehrung auf der Spandauer Freilichbühne konnten die Hildener kurz darauf in vollen Zügen genießen. Die Stimmung war bei allen blendend - und Berlin einfach eine Reise wert.

(joj)
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