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Basketball
Basketball: Weite Anreise mit einem Sieg versüßen

Djk. Erftbaskets Bad Münstereifel - TuS Hilden. Im letzten Meisterschaftsspiel vor der zweiwöchigen Weihnachtspause machte der TuS Hilden in der 2. Regionalliga mit einem echten Basketball-Krimi noch einmal Werbung in eigener Sache. Das Heimduell gegen den Leichlinger TV faszinierte die Zuschauer in der Stadtwerke Arena bis zur letzten Sekunde. 70:70 stand es, als die Schlusssirene ertönte. Die Verlängerung verhinderte letztlich Ahmed Kaichouhi, denn die Schiedsrichter sprachen dem Aufbauspieler des TuS 96 noch zwei Freiwürfe zu. Als der 31-Jährige den Ball gleich beim ersten Versuch sicher zum 71:70Sieg durch die Reuse beförderte, kannte der Jubel auf der Tribüne keine Grenzen. Entsprechend ausgelassen war die Stimmung der Hildener bei der anschließenden Weihnachtsfeier. Von Birgit Sicker

Mit dem knappen Erfolg sicherten die TuS-Basketballer Rang sechs in der Liga. Für Cem Karal ist das jedoch kein Ruhekissen. "Wir sind immer noch mittendrin im Abstiegskampf", sagt der Spielertrainer. Und warnt, die Gastgeber zu unterschätzen - auch wenn in der Hinrunde am Ende ein 84:73-Erfolg zu Buche stand. Den brachten die Hildener allerdings erst in der Verlängerung unter Dach und Fach. "Das war auch nicht so einfach", unterstreicht Karal. Mit dem Blick auf die untere Tabellenhälfte stellt er fest: "Wir müssen auf jeden Fall gewinnen." Zumal ein Sieg in der Eifel seiner Mannschaft auch den direkten Vergleich sichert - das könnte am Ende den Ausschlag über Klassenerhalt oder Abstieg geben.

Die Vorzeichen stimmen allerdings nicht optimistisch. "Die Pause hat uns nicht gutgetan. Wir konnten sie diesmal nicht effektiv nutzen", erklärt Karal, der selbst wegen muskulärer Probleme auf einen Einsatz verzichten will. Michael Mulde und Dominik Polynice (beide krank) haben ebenso Trainingsrückstand wie Jörg Holtz (Beruf). Mattheus Kondraciewicz (privat verhindert) fällt ganz aus.

Irgendwie paradox: Karal hätte auch diesmal nichts gegen ein enges Spiel. "Ich wäre froh darüber, denn dann hätten wir eine Siegchance", nennt er den Grund. Zumal danach mit den RheinStars Köln II, Spitzenreiter DJK Adler Frintrop und den Dragons Rhöndorf weitere unangenehme Kontrahenten warten.

Quelle: RP
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