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Lokalsport
Basketballer stehen unter Druck

Mettmann. Der TuS Hilden braucht gegen das Schlusslicht Rhöndorf nach den jüngsten Niederlagen unbedingt einen Sieg. Sonst wächst die Abstiegsgefahr weiter. Von Elmar Rump

TuS Hilden - Dragons Rhöndorf II. Für die Gastgeber sieht die Ausgangsposition in der 2. Basketball-Regionalliga auf den ersten Blick alles andere als entspannt aus. Nach drei Niederlagen in Serie steht der vorübergehend auf Rang sechs vorgerückte TuS nur noch auf dem achten Platz. Und der Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang Elfter) ist auf vier Zähler geschmolzen. In seiner Prognose vor dem Heimspiel heute um 19 Uhr in der Stadtwerke Hilden Arena gegen Schlusslicht Rhöndorf wollte Cem Karal gar nicht mehr groß auf die 75:113-Pleite vor Wochenfrist beim Klassenprimus Frintrop eingehen. "Erst als bei unserer Minibesetzung die Kräfte nachließen, gerieten wir richtig deutlich in Rückstand. Jetzt müssen wir uns alle richtig reinknien", betont der Spielertrainer des TuS. Karal und Routinier Jörg Holtz machen immer noch die Auswirkungen eines grippalen Infekts zu schaffen. Definitiv fehlen werden Alex Blankenstein (Sprunggelenkverletzung) und Urlauber Tom Warnecke.

Als Motivationskünstler ist Hildens Spielertrainer trotz allem nicht gefragt. "Alle sind heiß, wollen Wiedergutmachung für die 76:83-Niederlage aus dem Hinspiel. Die tut immer noch weh, weil die Dragons seitdem kein Match mehr gewinnen konnten. Auf der einen Seite müssen wir diesen Sieg im Abstiegskampf unbedingt einfahren. Aber wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen", betont Karal. Und die Ankündigung, dass mit seiner nach wie vor geschwächten Truppe keine Basketball-Gala zu erwarten, sondern vielmehr harte Arbeit zu verrichten sei, trifft wohl den Kern der Sache. Der Coach weiß, dass aus dem Kader für die erste Mannschaft des Zweitligisten Rhöndorf immer wieder der eine oder andere Nachwuchsspieler das Regionalligateam verstärkt. Außerdem verloren die Gäste einige Partien nur knapp.

Aber Karal sieht natürlich auch, dass sein Team die entscheidenden Partien in der Endphase der vergangenen Serie, als ebenfalls Abstiegsgefahr aufkam, gewinnen konnte: "Das spricht für eine gewisse Nervenstärke. Und schließlich konnten wir in der letzten Spielzeit als Aufsteiger beide Spiele gegen die Dragons gewinnen", sagt Karal. Es sprechen also durchaus einige Punkte für einen Hildener Erfolg.

Quelle: RP
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