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Billard: BC Hilden feiert die Herbstmeisterschaft

Billard: Billard: BC Hilden feiert die Herbstmeisterschaft
Markus Melerski stellte in der Freien Partie einen neuen Rekord auf: Der Hildener war jetzt in 26 Bundesliga-Begegnungen in Folge siegreich. FOTO: Olaf Staschik
Hilden. In der Mehrkampf-Bundesliga hält die BCH-Mannschaft die Verfolger ABC Merklinde und DBC Bochum auf Distanz.

Der Coup ist perfekt: Die Billard-Mannschaft des BC Hilden steht auch am Ende der Hinrunde in der Mehrkampf-Bundesliga an der Tabellenspitze. Möglich machten das der Sieg über den Vierten ABC Merklinde und das Unentschieden beim Erzrivalen DBC Bochum, der damit Rang zwei belegt. "Unser Ziel haben wir noch übertroffen", freute sich Thomas Wildförster über ein gelungenes Wochenende. Denn die ursprüngliche Marschroute der Hildener lautete: Zwei Unentschieden einfahren.

Der Erfolg in Merklinde hing allerdings am seidenen Faden. Das lag aber nicht an Wiel van Gemert, der im Cadre 71/2 eine überzeugende Leistung bot und in nur einer Aufnahme Ferry Jong mit 150:31 Bällen deutlich in die Schranken wies. Auch Markus Melerski kam mit den schnellen Tischen der Gastgeber gut klar. In der Freien Partie besiegte er Rainer Stecken in vier Aufnahmen mit 300:4 Bällen. Eher in der Zuschauerrolle sah sich Friedel Wüsthoff, denn sein Gegenüber Marek Faus legte eine tolle Serie vor und hatte am Ende mit 200:12 Bällen den Sieg in der Tasche. Einzig Thomas Wildförster tat sich schwerer als erwartet. "Es war eine Kampfpartie mit Haken und Ösen", berichtet er von einem spannenden Duell im Einband mit Uwe Klein. Letztlich trennten sich die Kontrahenten nach 20 Aufnahmen mit einem 95:95-Unentschieden.

Der Erfolg in Merklinde beflügelte die Hildener für die Partie beim Top-Favoriten DBC Bochum. Hier setzte Markus Melerski das Ausrufezeichen des Tages. Der Hildener ließ Thomas Berger in der Freien Partie keine Chance, setzte sich in nur einer Aufnahme mit 300:163 Bällen durch. Es war zugleich der 26. Sieg in Folge von Melerski in der Bundesliga. "Das ist ein unglaublicher Rekord", lobte Thomas Wildförster, der selbst im Einband Ludger Havlik in 13 Aufnahmen mit 93:100 Bällen unterlag und nachher von einer "haarigen Partie" sprach. Friedel Wüsthoff fand diesmal zwar besser ins Spiel, konnte aber im Cadre 47/2 nicht wirklich eine Serie hinlegen und verlor deshalb in nur drei Aufnahmen mit 77:200 Bällen. Letztlich hatten die Hildener mit Maarten Janssen aber noch ein Ass im Ärmel. Kurzfristig stellten sie den Belgier für die Begegnung im Cadre 71/1 gegen Thomas Nockemann auf. Die Rechnung ging auf, denn im vierten Vergleich gegen Janssen geriet der zweifachen Europameister erneut ins Hintertreffen und unterlag am Ende mit 137:150 in acht Aufnahmen. "Irgendwie ist Maarten für ihn ein Angstgegner", kommentierte Wildförster den Ausgang der Partie schmunzelnd.

Gelassen geht das Team des BC Hilden nun in die Weihnachtspause. "So lässt es sich gut überwintern", stellte Wildförster gut gelaunt fest. Am 13. und 14. Januar geht's weiter mit den Aufgaben in Coesfeld und Oberursel.

(bs)
 
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