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Die Unitas braucht einen großen Kader

Lokalsport: Die Unitas braucht einen großen Kader
Powerpaket: Frank Kleine-Boymann, der auf Wülfrath nach Haan kommt, will der Unitas beim Sprung in die Nordrheinliga helfen. FOTO: Dietrich Janicki (Archiv)
Haan. Der Handball-Oberligist will in der nächsten Saison unter die ersten acht, um sich für die Nordrheinliga zu qualifizieren. Von Erdinc Özcan-Schulz

Mit einem starken Kraftakt schaffte der Handball-Oberligist Unitas Haan in der Rückrunde der vergangenen Saison den Klassenerhalt. Danach gönnte Trainer Ronny Lasch seinen Spielern eine Pause von fünf Wochen am Stück. Lasch hatte in der Saison den mittlerweile beim Westfälischen Oberligisten HSG Gevelsberg gelandeten Jörg Müller abgelöst und das vom Weg abgekommenen Unitas-Unternehmen wieder in die Spur gebracht. Vor gut zwei Wochen hat der Coach seinen 18-Mann umfassenden Kader zum ersten Mal zur Saisonvorbereitung gebeten.

Fehlen wird Jannik Köhler. Den Mittelmann, der die Erwartungen selten erfüllte, zog es zum Wilhelmshavener HV, der gerade in die 2. Liga aufgestiegen ist. Auch der oft beruflich fehlende Martin Paukert wird nicht mehr dabei sein. Marco Krohm hört zwar als Spieler auf, steht aber als Co-Trainer zur Verfügung. Nick Blau tritt aufgrund seines Studiums kürzer und spielt zunächst im Landesliga-Team. Aus der Reserve wird neben dem Linkshänder Alexander Metz auch Philip Schmalbuch wieder in die Erste hochrücken.

Der Rückraum-Allrounder war zur Vorbereitung auf seine Steuerberater-Prüfungen im vergangenen Jahr freiwillig runtergegangen. In Torhüter Ruben Heinrichsdorff (HG Remscheid) und Kreisläufer Stefan Verholen kommen gute Verstärkungen. Gemeinsam mit Verholen kommt Frank Kleine-Boymann vom TB Wülfrath zur Unitas. Er ist ebenso für den Rückraum vorgesehen wie Karsten Mühlenhaupt, der von der HSG Velbert/Heiligenhaus zurück in die Gartenstadt wechselt. In Jan Feldker (bisher Bergischer HC 06 III) ergänzt ein Linkshänder das Aufgebot der Haaner - die den großen Kader auch brauchen.

"Letztes Jahr hatten wir großes Verletzungspech und echte Probleme, die Mannschaft aufzustellen", sagt Abteilungsleiter Martin Blau zur Personal-Aufstockung. Außerdem hat die Unitas ein klares Ziel, denn sie will am Ende des nächsten Spieljahres unter den ersten acht landen. "Dann wären wir in der neu zu bildenden Nordrheinliga", erklärt Blau.

Um das zu erreichen, trainiert Lasch mit seiner Mannschaft ohne Unterbrechung durch. Dreimal pro Woche bittet der Coach seine Spieler zum Training. In 17 Vorbereitungs-Partien soll die Basis für die kommende Saison gelegt werden, in der es keine Abstiegsangst geben soll. Da sogar Torwart-Routinier Stefan Graedtke überlegt hat, noch ein Jahr dranzuhängen, ist die Unitas dafür personell auch passend ausgestattet.

Quelle: RP
 
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