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Handball
Erst nach Sieg geht's auf dem Blotschenmarkt rund

Mettmann. Die Mettmanner Handball treten am Sonntagnachmittag beim Mitaufsteiger und Tabellennachbarn HG Remscheid an. Von Erdinc Özcan-Schulz

HG Remscheid - Mettmann-Sport. Neben ihren sportlichen Fähigkeiten sind die Handballer von Mettmann-Sport auch für ihre Feierlaune bekannt. So gibt es kaum ein Stadtfest in der Kreisstadt, wo die Mannschaft von Jürgen Tiedermann nicht präsent ist. Doch auf dem diesjährigen Blotschenmarkt in Mettmann wird das Team des Oberligisten, zumindest am Samstagabend, wohl nur mit angezogener Bremse feiern. Denn mit der Meisterschaftspartie am Sonntag (16.45 Uhr, Halle Neuenkamp) in Remscheid wartet auf ME-Sport eine richtige Herausforderung. Der letztjährige Verbandsligakonkurrent um Spielertrainer Lukas Steinhoff gehört auch in der aktuellen Klasse zu den erfahrensten Teams. Mit André Niese und Joscha Saalmann verfügen die Bergischen über zwei Top-Rückraumschützen.

"Die robuste Abwehr muss man in Bewegung halten, ansonsten hat man gegen dieses Bollwerk Probleme", sagt Tiedermann seiner Angriffsformation viel Arbeit voraus. Die Vorbereitung auf das Spiel konnte der Mettmanner Coach in den vergangenen zwei Wochen allerdings nicht selbst durchführen. Eine Operation zwang den engagierten Übungsleiter zur Pause. Deshalb leitete Co-Trainer Markus Flieter das Training und hat auch am Sonntag die Verantwortung auf der Bank. Doch das ändert an dem Plan, mit dem der Tabellenachte gegen die einen Rang besser platzierten Remscheider agieren will nichts.

"Die Mannschaft hat im letzten Heimspiel gezeigt, dass sie durch eine engagierte Abwehr viel erreichen kann und im Angriff sehr variabel spielen muss. Die Jungs müssen das Tempo das ganze Spiel über hoch halten", gibt Tiedermann seiner Truppe den Rat mit auf den Weg, zu kämpfen. Doch daran zweifelt er keine Sekunde.

Wie in dieser Saison üblich wird sich der Kader, der Markus Flieter zur Verfügung steht, erst kurz vor dem Spiel herausstellen. "Je nachdem wie fit jeder ist", sagt Bibo Flieter. Damit denkt das Urgestein der Mettmanner Handballer allerdings nicht an die Folgen des beliebten Stadtfestes. "Die Jungs trainierten im Rahmen ihrer Möglichkeiten alle gut mit. Jetzt müssen wir schauen, wer auflaufen kann." Aber auch damit haben die Verantwortlichen von ME-Sport gelernt umzugehen.

Quelle: RP
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