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Handball
Frauen-Handball: Aufsteiger TB Wülfrath hofft auf guten Start

Mettmann. In der Verbandsliga blieb die Mannschaft von Lars Faßbender ohne Punktverlust. Jetzt aber sind die Karten in der Oberliga neu gemischt. Von Birgit Sicker

TuS Treudeutsch Lank - TB Wülfrath (Frauen). In der vergangenen Saison waren die TBW-Handballerinnen eine Klasse für sich. Souverän dominierten die Wülfratherinnen die Kontrahenten in der Verbandsliga und feierten am Ende nach 20 Siegen in 20 Begegnungen mit einer blütenweißen Weste den Titelgewinn und den Aufstieg in die Oberliga. "So leicht, wie es aussah, war es nicht", stellt Lars Faßbender im Rückblick fest und will deshalb von Vorschusslorbeeren nichts wissen. Vielmehr betont der TBW-Trainer: "Das ist jetzt eine neue Liga und wir fangen wieder bei null an."

Seine Mannschaft startet das Abenteuer Oberliga beim TuS Treudeutsch Lank (Sonntag, 17.45 Uhr), der die vergangene Spielzeit auf Rang sechs abschloss. Faßbender erwartet den Kontrahenten in dieser Saison unter den ersten Fünf in der Tabelle, warnt deshalb vor der Aufgabe. Zumal eine Woche später mit Fortuna Düsseldorf gleich ein Titelfavorit seine Visitenkarte in der Fliethe-Halle abgibt. Und dann folgt die Begegnung beim TV Lobberich zur ungewohnten Zeit um 11.45 Uhr am Sonntagmorgen. Nach der Herbstferienpause wartet mit dem TV Walsum-Aldenrade gleich der nächste Kracher. Der Meisterschaftsauftakt hat es für die TBW-Handballerinnen also in sich. "Vier Spiele gegen drei Top-Favoriten und einen Gegner auf Augenhöhe zu undankbarer Zeit - da kann es durchaus sein, dass man mit 0:8 Punkten startet", sagt Faßbender. Entsprechend groß ist sein Respekt. "Wir haben einen sehr jungen Kader, der aufgrund des Alters noch nicht konstant spielt. Deshalb wäre es vermessen, höhere Ambitionen zu haben", schiebt der Coach hinterher.

Gleichwohl wollen die Wülfratherinnen die Euphorie aus der Aufstiegssaison mitnehmen und "solange wie möglich behalten". Letztlich ist aber der Klassenerhalt das erklärte Ziel. Und bei diesem Unterfangen kommt Faßbender der Oberliga-Auftakt zwei Wochen zu früh. "Nach meinem Plan wollten wir mit der Vorbereitung schon viel weiter sein, hinken jetzt aber etwas hinterher", betont der TBW-Trainer, zumal er sechs Neuzugänge integrieren muss. Der jüngste ist Petra Stausberg, die von den Bergischen Panthern kommt und noch zwei Jahre in der A-Jugend spielen kann.

Christina Ackermann (21 Jahre) wechselte vom Niederbergischen HC in die Kalkstadt. Die Rückraum-Akteurin sammelte bereits Verbandsliga-Erfahrung, muss sich nun aber an die härtere Gangart in der neuen Umgebung gewöhnen. Ebenfalls im Rückraum agiert Anna Mohr (Lüttringhausener TV). "Auch ihr fehlt nach einem Jahr Verbandsliga noch etwas die Härte", charakterisiert Faßbender die 23-Jährige. Vom Drittliga-Absteiger ASC Dortmund kommt Johanna Buschhaus. Am Kreis sollen Petra Skafar (30) und Vera Kraft (31) von Fortuna Düsseldorf ihre Erfahrung in die Waagschale werfen. Nicht mehr im Kader stehen Martina Lembach und Meike Biewald, die in die Zweite zurückkehrten.

Quelle: RP
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