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Handball
Haan knüpft nach Sieg gegen Vorst Kontakt zur Spitzengruppe

Mettmann. Trainer Jurek Tomasik interessiert sich nach dem 37:29 in der Handball-Oberliga aber noch nicht für die Tabelle: "Das bedeutet noch gar nichts." Von Erdinc Özcan-Schulz

Unitas Haan - TV Vorst 37:29 (16:15). Mit dem deutlichen Sieg gegen TV Vorst machen die Handballer von Unitas Haan dort weiter, wo sie vor der Herbstpause aufgehört haben. Auch die Niederrheiner schickte der Oberligist um Trainer Jurek Tomasik mit einem Acht-Tore-Sieg nach Hause. Mit dem Erfolg festigten die Gartenstädter ihre Position und setzten sich im oberen Tabellendrittel fest. Dabei halten sie noch den Kontakt zu der Spitzengruppe.

Die Bewertung solcher Momentaufnahmen ist bekanntlich nichts für den Haaner Coach. "Wir haben jetzt erst mal sechs Punkte. Das bedeutet noch gar nichts", sagte der Handballfachmann und ließ sich erst gar nicht aus der Reserve locken. Er bleibt seiner bekannten Meinung treu: "Erst wenn die Hinrunde vorbei ist, wissen wir, wo wir stehen."

Allerdings nimmt Tomasik die Entwicklung seines Teams durchaus wahr. "Der Spielverlauf ähnelte dem gegen Dinslaken zu Beginn des Monats. Auch damals führten wir mit fünf, sechs Toren und bekamen einen Bruch ins Spiel, was durchaus passieren kann. Nur brechen wir im Gegensatz zu damals in solchen Phasen nicht mehr ein", sagte der Übungsleiter.

Für den ehemaligen polnischen Nationalspieler ist es schön zu sehen, wie die Zahnräder in den Abläufen seiner Spieler langsam ineinander greifen. Da störten ihn, zumindest nach außen hin, auch nicht die "Flüchtigkeitsfehler" aus der ersten Hälfte. Denn nach Martin Blaus Tor zum 14:10 (23.) vergaben die Gastgeber die Chance, die deutliche Führung mit in die Kabine zu nehmen. Die Vorster, mit TV Ratingens Ex-Coach Ron André auf der Bank, kamen sogar zum 15:15-Ausgleich, bevor Golec Domagoj mit dem 16:15 den Vorsprung in die Pause rettete.

Mit dem Wiederanpfiff übernahmen die Hausherren wieder das Kommando und zogen auf 23:18 (40.) davon. Beim 32:24 (53.) war die Partie schon längst entschieden. Doch die Abwehrreihen, die sich und dem Gegner über die ganze Partie nicht wehtaten, ließen auch in den letzten Minuten noch zehn Treffer zu.

Vor allem die breite Streuung der Torschützen stellte Tomasik zufrieden. Die 29 Gegentreffer dürften dem Coach hingegen nicht geschmeckt haben. Es ist offensichtlich: Das Team steckt in einer Entwicklung, an der ihr Trainer gleich in den nächsten Trainingseinheiten arbeiten wird.

Unitas: Mack, Goeken, - Sorgnit (1), Kordes (1), Blau (10/2), Wittkowski, Obermeier (8), Billen (7), Kreiskoether (1), Metz (2), Golec.

Quelle: RP
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