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Lokalsport
Handballerinnen aus Wülfrath und Mettmann hoffen auf bessere Zeiten

Mettmann. Mettmann-Sport (Damen) - TV Walsum Aldenrade (özi). Die Oberliga-Handballerinnen von Mettmann-Sport treffen heute (16.30 Uhr, Herrenhaus) zur dritten Partie innerhalb von sieben Tagen auf den Tabellenfünften TV Walsum-Aldenrade. In der Hinrunde war das Team um Spielertrainerin Sabrina Berten bei den Duisburgern ebenfalls krasser Außenseiter - und holte damals mit dem 25:25 einen wichtigen Punkt. Es war nach zwei vorherigen Niederlagen das versöhnliche Ende einer englischen Woche. "Mit etwas mehr Cleverness hätten wir sogar siegen können. Es war ein hart umkämpftes Spiel", sagt Berten.

Sie hofft sehr darauf, dass ihr mit 16:30 Zählern auf Rang zwölf liegendes Team erneut von Beginn an hellwach sein wird, um nach dem 25:29 gegen den TV Lobberich und dem 23:27 beim TuS Treudeutsch Lank nicht zum dritten Mal hintereinander zu verlieren. Der Spielertrainerin ist bewusst, dass ihre Mannschaft die üblichen Hänger in einer Partie vermeiden und die Chancen besser nutzen muss.

TB Wülfrath (Damen) - TV Aldekerk 21:33 (9:13). Nach dem 25:30 beim SV Straelen bezogen die Oberliga-Handballerinnen des TB Wülfrath gegen Spitzenreiter TV Aldekerk eine noch deftigere Niederlage. Die Mannschaft von Trainer Lars Faßbender musste sich aber nicht viel vorwerfen - weil sie gerade am Anfang versuchte, dem wohl besten Team der Klasse Paroli zu bieten. Mit viel Kraft und Kampf schafften die Gastgeberinnen sogar ein 9:7 (18.) und die frühe Verletzung von Kristin Meyer schien nicht ins Gewicht zu fallen - doch allmählich geriet Sand ins Getriebe. In einer eigenen Überzahl und nach der vergebenen Chance zum 10:7 lief bei Wülfrath nichts mehr.

Die Pause war wohl zu kurz, um den 9:13-Rückstand zu verdauen. In der zweiten Halbzeit war dann beim 9:18 (36.) klar, dass es für den Tabellen-Achten nichts zu holen gibt. Trainer Faßbender versuchte von der Bank aus alles, um den Spielfluss des Spitzenreiters zu stoppen dessen Deckung zu knacken, doch viel sprang dabei nicht heraus. "Ich habe aber auch viele gute Sachen gesehen", sagte Faßbender der die Aufarbeitung der Niederlage erst nach der Partie morgen (18 Uhr) beim Vorletzten bei ETuS Wedau vornehmen kann. Wülfraths Coach warnt: "Das ist ein ganz gefährliches Spiel." Optimismus bezieht er daraus, dass die Wülfratherinnen trotz des 20:31 in Angermund viel Moral und Charakter gezeigt haben. Jetzt müssen sie nur die Lehren aus dieser hohen Niederlage ziehen.

TB Wülfrath: Watermeier, Krause - Sippli (4), Gipperich (4), Hinnerkott (1), Steinhausen, Blume (1), Skafar, Meyer, K. Buiting (2), Mohr (2), S. Buiting (1), Buschhaus (3), Stansberg (2).

Quelle: RP
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