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Volleyball
HAT-Volleyballer holen einen wichtigen Punkt

Volleyball: HAT-Volleyballer holen einen wichtigen Punkt
Volker Hütz (l.) half wegen des personellen Engpasses aus. FOTO: Olaf Staschik
Mettmann. Weil die Hildener dem TuB Bocholt III nur mit 2:3 unterliegen, wahren sie ihre Chance, doch noch den Relegationsplatz zu erkämpfen. Von Elmar Rump

Hildener AT - TuB Bocholt III 2:3 (25:16, 20:25, 25:15, 19:25, 13:15). Die wenigen, aber ihre Mannschaft lautstark unterstützenden HAT-Anhänger sahen ein spannendes Spiel, das bis zuletzt auf des Messers Schneide stand. Gleichwohl auch eine knappe Niederlage ihrer Mannschaft. Die bleibt, trotz des Punktgewinns (aufgrund der zwei gewonnenen Sätze) weiterhin Schlusslicht in der Volleyball-Verbandsliga, da auch der AVC Köln, direkter Kontrahent um den Relegationsplatz (Rang 8), gegen Bedburg nur 2:3 unterlag.

Die Hildener zeigten fürwahr eine beachtliche Vorstellung, dennoch fehlte es in entscheidenden Situationen an Nervenstärke und Entschlossenheit. Deshalb überwog gleich nach Spielende erst einmal die Enttäuschung. "Wenn du im letzten Satz 11:7 vorne liegst, darf man das Spiel nicht mehr aus der Hand geben. Aber als Abstiegskandidat verlierst du dann solch eine Partie. Da kommen dann individuelle Fehler und sicherlich auch eine Portion Nervosität zusammen", suchte Spielführer Thomas Neumann hinterher nach einer Erklärung.

Auch Jahan Ketabchy stand die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. "Wir haben, bis auf einige schwächere Phasen, über weite Strecken wirklich gut gespielt und standen dann im fünften Satz tatsächlich dicht vor dem dritten Saisonsieg. Am Ende waren wir nicht clever genug, haben einige Male die falschen Entscheidungen getroffen. Hinzu kam, dass wir in der Schlussphase auch kaum noch personelle Alternativen hatten. Die fünf Sätze waren für einige Spieler doch sehr kräfteraubend", analysierte der HAT-Trainer nach dem Volleyball-Krimi.

Die Hildener gerieten zwar anfangs ins Hintertreffen (6:8, 9:13), doch die vier gewonnenen Punkte durch die Aufschläge von Guido Baum, darunter zwei Asse, sorgten für den Gleichstand. Nach dem 15:15 setzte Außenangreifer Niklas Pfersdorf die meisten Offensivakzente. Es lief bei der HAT, die den ersten Durchgang letztlich souverän gewann.

Davon war indes im für die HAT meist problematischen zweiten Durchgang nicht viel zu sehen. Die Partie verlief zwar lange ausgeglichen, durch den Netzkantenaufschlag von Jan Eicker führte die HAT noch 16:15, doch in der Folge wurde der Druck der aufschlagstarken Bocholter immer stärker.

Ein anderes Bild bot der dritte Spielabschnitt. Mittelangreifer Eicker, in diesem Satz in der Offensive der wirkungsvollste Hildener, legte das 1:0 vor. Später führten die Gastgeber 10:4, verspielten diese komfortable Führung aber wenig später (14:14). Dann waren es wieder der achtmal in Folge seinen Aufschlag durchbringende Guido Baum und, unter anderem, zwei Punkte des in der Abwehr sehr aufmerksamen Liberos Thorsten Drach, die den Hildenern die 2:1-Satzführung bescherten.

Konzentriert startete die HAT auch in den vierten Durchgang, führte 11:7, handelte sich aber nach dem 14:14 über den 16:20-Rückstand den Satz-Ausgleich ein. Davon unbeeindruckt ging das Ketabchy-Team in den Tiebreak. Der in dieser Partie erstmals eingesetzte Götz Fellrath sorgte mit fünf von seinen Teamkollegen erfolgreich abgeschlossenen Aufschlägen für die 9:5-Führung, kurz darauf hieß es 11:7. Der Sieg schien greifbar nahe, aber nach dem 13:13-Zwischenstand hatte der TuB dann doch das bessere Ende für sich.

Hildener AT: F. Schmidt, Hütz, Baum, Eicker, Pfersdorf, Neumann, Fellrath, Drach, A. Schmidt.

Quelle: RP
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