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Volleyball
HAT-Volleyballer stehen vor einer hohen Hürde

Mettmann. AVC 93 Köln II - Hildener AT. (ER) Ein Blick auf die Tabelle macht deutlich, dass die Hildener am letzten Hinrunden-Spieltag der Volleyball-Verbandsliga vor einer nahezu unlösbaren Aufgabe stehen. Mit 16 Punkten sind die Kölner Zweiter, die HAT dagegen ziert mit gerade einmal drei Punkten das Tabellenende. Die resultieren aus dem 3:1Heimerfolg gegen die Erste des AVC.

"Die zweite Mannschaft hat aber eine ganz andere Qualität. Die stehen nicht umsonst ganz oben in der Tabelle. Für uns war es sicher nicht von Vorteil, dass wir am vergangenen Wochenende gleich wieder spielfrei hatten", sagt Jahan Ketabchy. Der HAT-Coach hatte zuletzt nur wenige Spieler bei den Übungseinheiten. "Erkrankungen, Studium oder berufliche Verpflichtungen sind dafür der Hauptgrund. Da müssen wir viel improvisieren", betont der Trainer. Der kann auch in der heutigen Partie in Köln (Beginn 15 Uhr) nicht seine stärkste Formation aufbieten. So fehlt der erkrankte Freddi Schmidt, dessen Position als Zuspieler wieder Kapitän Adrian Schoben einnimmt. Auch hinter der Besetzung im Diagonalangriff steht ein Fragezeichen, nachdem Routinier Volker Hütz sein kurzzeitiges Comeback mit dem Sieg gegen AVC II wieder beendete.

"Trotz aller Widrigkeiten im Vorfeld wollen wir ein gutes Spiel machen. Wir sind Außenseiter und haben nichts zu verlieren. Wenn uns die Kölner unterschätzen, müssen wir zur Stelle sein, um diese Chance auch zu nutzen", hofft Ketabchy mit seiner nur sieben Akteure umfassenden Minibesetzung insgeheim auf eine positive Überraschung. Zumal die Hoffnungen auf den Klassenerhalt ja durchaus noch realistisch sind. Immerhin bietet der von der SG TSG Solingen/SG Langenfeld mit nur zwei Punkten Vorsprung mehr belegte 8. Tabellenplatz noch die Möglichkeit, über die Relegationsrunde den Ligaerhalt zu schaffen.

Quelle: RP
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