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Lokalsport
Hilden: Niederlagen ohne Ende

Mettmann. Die Verbandsliga-Volleyballer verlieren auch das siebte Spiel in Folge.

Verberger TV - Hildener AT 3:0 (25:15, 25:23, 25:22). (ER) Die Niederlagenserie der Hildener Verbandsliga-Volleyballer nimmt kein Ende. Siebtes Spiel - siebte Pleite. Dennoch sah Jahan Ketabchy gute Ansätze. "Ich war von der positiven Einstellung meiner Mannschaft sehr angetan. Ab dem zweiten Satz habe ich ein Volleyballspiel auf gutem Verbandsliganiveau gesehen. Das hat endlich einmal richtig Spaß gemacht", urteilte der HAT-Trainer. Gleichwohl haben sich die Gäste für ihren engagierten Auftritt in den Durchgängen zwei und drei nicht belohnt, weil der Aufsteiger in den entscheidenden Situationen doch einen Tick besser war.

Der Auftakt verlief aus Hildener Sicht vielversprechend. Adrian Schoben begann wieder als Zuspieler und schon früh führte der Tabellenletzte mit 6:0. "Die Mannschaft schien entschlossen, endlich den Schalter umzulegen und den ersten Sieg einzufahren", sagte der Coach im Rückblick auf die Anfangsphase. Aber nach einer Auszeit drehte Verberg den Spieß herum, machte acht Punkte hintereinander. Bis zum 8:9 blieb die HAT ein gleichwertiger Gegner, ehe Fehler in der Annahme und zu geringe Durchschlagskraft in der Offensive zum 11:19-Rückstand und schließlich zum Satzverlust führten.

Ketabchy stellte in der Folge um. Freddi Schmidt kam als Zuspieler, der reaktivierte Volker Hütz und Adrian Schoben wechselten auf die Außenpositionen. Ein Schachzug, der sich positiv niederschlug. "Wir spielten dann konstant und konzentriert, waren mit dem Gegner auf Augenhöhe", lobte Ketabchy hinterher. Beim 23:23 stand die HAT kurz vor dem Satzausgleich, doch nach einem Aufschlagfehler und einem geblockten Angriff hatte der VTV die Nase vorne.

Ausgeglichen verlief der dritte Spielabschnitt. Die Hildener gaben die Partie trotz des 0:2-Rückstands noch nicht verloren. Beim 22:22-Zwischenstand schien alles offen, doch auch diesmal fehlten der HAT in der Endphase Entschlossenheit und das nötige Quäntchen Glück.

HAT: Schoben, Hütz, Baum, Fellrath, Drach, Eicker, Pfersdorf, Höhn, Kohl, F. Schmidt.

Quelle: RP
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