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Fußball
Hildener stehen vor einer spannenden Generalprobe

Mettmann. Das letzte Testspiel des VfB 03 steigt beim Oberliga-Rivalen Wuppertaler SV. Eine Partie, die für Trainer Björn Scheffels zwei Seiten offenbart. Denn irgendwie geht es auch ums Prestige. Von Birgit Sicker

Wuppertaler SV - VfB 03 Hilden. Für die Generalprobe haben sich die Fußballer des VfB 03 einen wirklich prominenten Gegner ausgesucht. Denn heute um 12 Uhr (Bezirkssportanlage Oberbergische Straße 91) treten die Hildener beim Oberliga-Spitzenreiter Wuppertaler SV an. Im Testspiel können beide Kontrahenten ohne taktische Zwänge aufspielen, weil sie in dieser Saison im Meisterschaftsbetrieb nicht mehr aufeinandertreffen. Und wenn alles gut geht, dann läuft das WSV-Team in der nächsten Spielzeit von neuem in der Regionalliga auf. Allerdings könnte der nicht minder ambitionierte KFC Uerdingen den Wuppertalern noch einen Strich durch die Rechnung machen. Die Krefelder starten bereits morgen wieder in die Oberliga-Runde, da sie zur Nachholpartie beim Drittletzten 1. FC Mönchengladbach antreten müssen. Eine Begegnung, die auf den ersten Blick eine einseitige Angelegenheit werden sollte. Doch davon wollen sich die Wuppertaler Fußballer vor Ort selbst ein Bild machen - der wesentliche Grund, warum der Test gegen den VfB 03 samstags zu ungewöhnlicher Uhrzeit über die Bühne geht.

Das ficht Björn Scheffels jedoch nicht an. Denn der Trainer des VfB 03 hat ganz andere Probleme, weil der Test gegen den WSV eben keine ganz normale Generalprobe ist. Und deshalb beschäftigt den 34Jährigen die Frage: "Wollen wir möglichst ein positives Ergebnis erzielen oder wollen wir uns taktisch auf unseren ersten Gegner in der Meisterschaft, den SC Kapellen-Erft, vorbereiten?" Eine Antwort wollte er gestern Abend im Gespräch mit dem Mannschaftsrat finden.

Fest steht in jedem Fall, dass die Hildener heute jene Formation ins Rennen schicken, die auch beim Meisterschaftsstart in einer Woche in Kapellen die Kohlen aus dem Feuer holen soll. Deshalb schonte der VfB-Coach im Test beim Bezirksligisten ASV Mettmann mit Patrick Percoco, Fabian zur Linden, Manuel Schulz, Stefan Schaumburg und Dominik Donath gleich fünf Akteure, die zu den sogenannten Stammkräften zählen.

In Wuppertal soll der Kader 16 Feldspieler und zwei Torhüter umfassen. Dabei gilt Bastian Sube, der in der vergangenen Saison noch für den WSV auflief, als klare Nummer eins im Hildener Tor. Personelle Probleme hat Scheffels jedenfalls nicht. Einzig Manuel Mirek (Muskelfaserriss) fällt derzeit verletzt aus. Angesichts des aktuellen Überangebots wird der eine oder andere Oberliga-Akteur in den nächsten Wochen wohl die Reserve verstärken. "Wir wollen aber auch nicht zu viele in die Zweite geben, denn die Mannschaft ist ein homogenes Gefüge, und das soll auch so bleiben", betont Scheffels.

Quelle: RP
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