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Triathlon
Hildener Triathleten sind startbereit

Triathlon: Hildener Triathleten sind startbereit
Max Köhler (l.) holte beim Mettmanner Duathlon den Pokal des Gesamtsiegers, sein Kollege Oke Jensen von der Hildener AT feierte dagegen den Kreismeistertitel. FOTO: Gabriele Jensen
Hilden. Nach einer intensiven Vorbereitung, die auch den Mettmanner Duathlon in den Wettkampfplan einbezog, stehen die vier Herrenmannschaften und das Frauen-Team der Hildener AT kurz vor dem ersten Meisterschaftseinsatz. Von Birgit Sicker

Der Mettmanner Duathlon gilt als lokaler Klassiker und dient vielen Triathleten als Vorbereitung auf die neue Saison - auch wenn der Wettkampf mit Laufen und Radfahren nur zwei Disziplinen fordert, der Triathlon hingegen noch das Schwimmen einbaut. Für Max Köhler, Aushängeschild der Hildener AT, begann die Wettkampfserie jedenfalls glänzend, denn der HAT-Sportler holte sich erstmals den Gesamtsieg in Mettmann. Dabei bewältigte Köhler auch den sogenannten Heartbreak Hill im Neandertal in glänzender Manier - obgleich die Oberschenkel am Ende der steilen Radfahrstrecke wieder brannten. Gut lief es auch für Oke Jensen, der sich den Kreismeistertitel sicherte.

Der erste echte Triathlon im neuen Jahr bedeutete für die Hildener Sportler gleich zum Auftakt eine besondere Herausforderung. Beim Wettkampf in Aachen, der traditionell der Eingewöhnung dient, mussten die Sportler auch den eher winterlichen Witterungsbedingungen trotzen: Früh am Morgen zeigte das Thermometer gerade einmal drei Grad an. Da ist die Versuchung groß, im warmen Bett zu bleiben. Doch die Athleten der AT gaben ihr nicht nach. Allerdings waren die Mienen doch frostig, als bei der Ankunft in Aachen Schneeflocken vom Himmel fielen. Für die Schüler strichen die Organisatoren kurzerhand das Schwimmen - die Jugend absolvierte also nur einen Duathlon mit Radfahren und Laufen. Für die Erwachsenen hieß das Motto: Augen zu und durch. Und die Aussicht auf die abschließende warme Dusche im Schwimmbad beflügelte die meisten Teilnehmer.

Nach der Premiere für Jedermann stehen nun die ersten Liga-Wettkämpfe für die HAT-Mannschaften an. In diesem Jahr schickt der Verein vier Herrenmannschaften und ein Damenteam ins Meisterschaftsrennen. In der Frauen-Regionalliga wollen die jungen Triathletinnen vor allem Erfahrung sammeln - und dabei Spaß haben. Der erste Wettstreit steigt am 5. Juni in Harsewinkel. Beim NRW-Klassiker geht es für das Team über die Sprintdistanz (500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen).

Das Aushängeschild der Triathlon-Abteilung ist zweifelsohne die erste Herrenmannschaft, die in der Oberliga antritt. Auch in diesem Jahr kann die Truppe auf eine starke Besetzung bauen. Kapitän Volker Siepe, Mark Geilenberg und Uli Barthelmes zählen zu den erfahrenen und zugleich ehrgeizigen Recken im Team. Dazu verstärkt in den ersten Rennen mit Thorsten Quellmalz ein Neuzugang das Team. Im Kader stehen außerdem Jürgen Zippert, Klaus Möllenhoff und Marco Döpper. Dazu sollen sich einige aufstrebende Athleten der zweiten Mannschaft bei dem einen oder anderen Oberliga-Einsatz bewähren. Am 22. Mai geht es für die Hildener über die Kurzdistanz (1000 Meter Schwimmen, 43 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer) in Hagen los.

Die Zweitvertretung, die im vergangenen Jahr überraschend den Aufstieg in die Verbandsliga realisierte, hat in dieser Saison nur ein Ziel: den Klassenerhalt. In vier Wettkämpfen müssen die HAT-Athleten dafür zumindest im Mittelfeld der Konkurrenz landen. Die erste Bewährungsprobe ist ebenfalls am 22. Mai in Hagen über die Kurzdistanz).

Für die Hildener Drittvertretung geht es in der Landesliga Nord um Punkte und Platzierungen. Das Team ist bereits am Sonntag in Versmold das erste Mal im Einsatz. Die Hildener wollen sich gleich zum Auftakt mit guten Leistungen über die Sprintdistanz Respekt verschaffen. Ziel ist am Ende eine Platzierung unter den besten zehn der Liga. Das gilt übrigens auch für das Masters-Team der HAT, das am 12. Juni in Bonn seine Saisonpremiere hat. Dort nehmen die Hildener die Mitteldistanz (3,8 Kilometer Schwimmen, 60 Kilometer Radfahren und 15 Kilometer Laufen) in Angriff.

Quelle: RP
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