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Lokalsport
Jugendfußball auf höchstem Niveau beim SV Hilden-Ost

Hilden. Der Wuppertaler SV gewann das U-15-Turnier "Young Generation-Cup" durch ein 1:0 im Finale. Für die Gastgeber gab es ganz viel Lob. Von Erdinc Özcan-Schulz

Mit vielen hochinteressanten Spielen und mehreren hundert Besuchern wurde die sechste Auflage des vom SV Hilden organisierten "U 15 ADAC Young Generation-Cups" zu einem großen Erfolg. Dabei holten sich die Fußball-C-Junioren des Wuppertaler SV den Sieg - und sie lösten damit den TSV Marl-Hüls ab, den Gewinner der vergangenen drei Jahre. Außerdem sicherten sie sich neben dem neuen Wanderpokal auch die 250 Euro Siegprämie. Die Mannschaft der Gastgeber blieb zwar ohne Punkte, überzeugte aber durch ihr Engagement und wurde für die tolle Moral mit dem Fairplay-Pokal ausgezeichnet.

Dafür gab es sogar von der Hildener Bürgermeisterin Birgit Alkenings ein Extra-Lob. "Dass Ihr den Fairplay-Pokal gewonnen habt, zeigt eure super Leistung", sagte Alkenings, die mit dem Sonderpokal für strahlende Gesichter bei den Hausherren sorgte. Die erste Frau der Stadt, die als neue Schirmherrin neben der Siegerehrung auch die Turniereröffnung vornahm, hob die Bedeutung des Turniers hervor und bezeichnete die Veranstaltung nach dem Wegfall des "OBI-Cups" des VfB Hilden im Jahr 2014 und dem Pfingstturnier des SV Hilden-Ost in diesem Jahr als wichtiges Standbein in der Hildener Sportszene.

Bei den Spielen ging die Bürgermeisterin ebenfalls mit und gab sich fachkundig. Gerade beim ersten Spiel der Hildener, die als unterklassigstes Team gegen den dreimaligen Sieger Marl-Hüls auf Augenhöhe antraten und nur unglücklich verloren (0:1), litt Alkenings mit. Die zahlreichen Zuschauer sahen danach die beste Partie des Turniers, als der spätere Turniersieger Wuppertal versuchte, sich an Hamborn 07 zu "rächen".

Die Duisburger hatten den Wuppertalern keine zwei Wochen vorher mit einem 1:0 den Regionalliga-Aufstieg vor der Nase geschnappt. Obwohl das Spiel 0:0 endete, zeigten sich die Zuschauer begeistert. "Das war doch mal ein hochklassiges Spiel, das selbst ohne Tore Spaß machte", stellte Hildens beeindruckter Vereinspräsident Erwin Weber fest, der von der Qualität der Spiele insgesamt sehr angetan war und sich die ersten beiden Begegnungen sowie das Finale gemeinsam mit der Bürgermeisterin anschaute. Auch vom eigenen Team war der SV-Boss sehr angetan.

"Unser Trainer Mario Troiano hat die Jungs top eingestellt", sagte Weber, der wie Orga-Chef Michael Müller mit der Sonne um die Wette strahlte. Die Halbfinalspiele zwischen den Hambornern und dem Bonner SC (0:1) sowie Wuppertal und Westfalia Herne (2:0) liefen spannend ab. Beim Spiel um Platz drei wurde es dann endgültig dramatisch. Nach einem torlosen Remis in der normal vorgesehenen Spielzeit (23 Minuten) durfte Westfalia Herne nach einem knappen 5:4-Elfmeterkrimi jubeln. Das Finale war ebenfalls knapp und tragisch. Der Bonner SC machte gegen Wuppertal das Spiel, kassierte jedoch drei Minuten vor dem Ende einen Gegentreffer zum 0:1 und wurde Zweiter. Trotzdem waren die Bonner von der Organisation so begeistert, dass sie wiederkommen wollen - wie auch der Wuppertaler SV. Diese Bestätigung machte dann den gesamten SV Hilden-Ost zum Sieger.

Quelle: RP
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