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Handball
ME-Sport fertigt TuS Lintorf deutlich ab

Mettmann. Im Duell der Oberliga-Aufsteiger dominieren die Mettmanner Handballer bereits in der ersten Halbzeit. Ein Zwischenspurt sorgt nach dem Seitenwechsel für die Vorentscheidung. Von Werner Möller

TuS Lintorf - Mettmann-Sport 24:31 (12:16). Wenn eine Auswärtsmannschaft noch lange nach Abpfiff in der Halle bleibt, gibt es meistens einen Grund zu feiern. So auch für die Oberliga-Handballer von ME-Sport, denn im Derby in Lintorf gelang den Mettmanner im Duell der beiden Aufsteiger ein zu fast jedem Zeitpunkt ungefährdeter Erfolg. Vor allem Markus Flieter war nach der Gala-Vorstellung seiner Mannschaft kaum zu bremsen. "Das war für mich schon ein Klassenunterschied. Wir haben direkt ins Spiel gefunden, ein 6:1 und 12:4 vorgelegt und richtig eng war es nie", erklärte der Co-Trainer von ME-Sport.

Tatsächlich erzielten die Gäste die ersten vier Treffer der Partie, lagen schon nach zehn Minuten eben mit 6:1 vor und bauten diese Führung wenige Minuten später gar auf acht Treffer aus. Jan Schirweit, Lucas Klein und Kollegen durften am Lintorfer Kreis machen, was sie wollten - der TuS fand nicht statt. "Wir dürfen jetzt nicht nach Ausreden suchen, Mettmann war viel zu stark. Meine Mannschaft ist jung, sie wird aus dieser Niederlage lernen", sagte Christian Beckers, der Trainer des TuS Lintorf.

Dennoch ließen die starken Mettmanner die Zügel immer wieder ein wenig schleifen. Die Acht-Tore-Führung schrumpfte zur Pause auf nur noch vier Treffer, dann kam Lintorf kurz nach dem Seitenwechsel durch Lucas Feld sogar einmal auf 19:21 heran. Doch ME-Sport erzielte vier Tore in Folge, zog von 23:20 auf 27:20 davon und entschied die Partie damit endgültig. Hier trumpfte besonders Tim Wittenberg auf, der all seine vier Tore in der zweiten Halbzeit warf - der letzte Wille der Gastgeber, die Partie vor 150 Zuschauern noch zu drehen, war gebrochen.

TuS-Trainer Beckers lobte noch seinen zweiten Keeper Sven Voigtländer, der früh Tobias Töpfer ablöste. Und alles hielt, was haltbar war. "Sven hat wenig Zeit zum Training", sagt Kalle Töpfer. "Aber hier zeigte er wieder einmal, dass wir uns zu jeder Zeit auf ihn verlassen können." Der Manager des TuS will nach der deutlichen Pleite noch eine Verstärkung aus Essen holen - Namen wollte er indes noch nicht verraten. Und Mettmann setzt sich dank der weißen Weste von vier Punkten aus zwei Begegnungen in der Spitzengruppe der Oberliga fest. Bester Werfer auf Seiten der Mettmanner war vor rund 150 Zuschauern Jan Schirweit, der am Ende auf sieben Treffer kam. Ihm folgte mit sechs Toren Jonas Isenburg.

TuS Lintorf: Töpfer, Voigtländer - Friedrich, Bauerfeld, Rose, Soßalla, Haverkamp (8), Feld (6), Löwenstein (2), Wettemann (2), Kropp (3).

ME-Sport: Piecuch, Bily - Verholen, Mühlenhaupt (2), Widera, Schirweit (7), Isenburg (6/4), Mandlik (2), Falkenberg (5), Wittenberg (4), Klein (3), Mohrmann (2).

Quelle: RP
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