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Handball
ME-Sport steckt im Abstiegskampf

Mettmann. Die Mettmanner Oberliga-Handballerinnen verlieren in Borken nicht nur deutlich, sondern lassen auch das notwendige Engagement vermissen.

TV Borken - Mettmann-Sport (Frauen) 29:20 (12:9). (özi) Die Handballerinnen von Mettmann-Sport blieben in Borken in der Abwärtsspirale. "Das war kollektives Versagen, das ist auch kein Oberliga-Niveau", fand Trainerin Sabrina Berten nach der enttäuschenden Abfuhr deutliche Worte und dachte gar nicht daran, die katastrophale Leistung ihrer Mannschaft schönzureden. Das verbietet allein schon der Blick auf die Tabelle, denn nach dem eigenen Versagen und den Punktgewinnen der Konkurrenz rutschten die Mettmannerinnen auf den vorletzten Platz.

Schon die erste Halbzeit war in den Augen der Zuschauer kein Handball-Leckerbissen. Im Rückblick schien sie aber noch erträglich, denn nach der Pause ging es mit der Leistung weiter bergab. Sogar die eigenen Anhänger warfen den ME-Sport-Handballerinnen nun Arbeitsverweigerung vor. "Das trifft es", sagte Berten, die verärgert anschauen musste, wie sich ihr Team kampflos in sein Schicksal ergab.

Die Mettmannerinnen scheinen momentan völlig verunsichert. Sogar sechs Siebenmeter halfen nicht, das Ergebnis erträglicher zu gestalten. Ohne Frage stehen Team und Trainerin vor einer schweren Zeit. Denn mit den aktuellen Leistungen klaffen Welten zwischen dem eigenen Anspruch und der Realität. Statt auf die Nordrheinliga zu schielen, muss sich ME-Sport momentan mehr Gedanken machen, wie die Mannschaft den Absturz in die Verbandsliga vermeidet.

ME-Sport: Kapune, Giebisch, Kühl - Bärz (1), Thanscheidt (8/2), Beckmann (3), Wiedemann (5/5), Ellinghaus, Stockhecke, Fehlauer (1), Tiedermann, Habekost (1), Heidkamp (1), Schulze.

Quelle: RP
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