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Handball
Mettmanner Negativserie hält an

Handball: Mettmanner Negativserie hält an
Stephan Verholen (beim Wurf) zählte zu den wenigen Mettmannern, die zur gewohnten Leistung fanden. FOTO: Dietrich Janicki
Mettmann. Die Oberliga-Handballer von ME-Sport haben jetzt auch beim TV Aldekerk II das Nachsehen. Die Meisterschaftspause kommt Trainer Jürgen Tiedermann gerade recht, um sein Team in den Übungseinheiten wieder in die Spur zu bringen Von Erdinc Özcan-Schulz

TV Aldekerk II - Mettmann-Sport 35:28 (15:11). "Mit dieser Leistung wird es für uns sehr eng", sagte MESport-Trainer Jürgen Tiedermann, nach der dritten Niederlage in Folge, die er unbedingt verhindert haben wollte. Seine Mannschaft fand in Aldekerk nach einer schwachen und unkonzentrierten Leistung nie richtigen Anschluss in die Partie. Lediglich bis zum 4:4 (12.) hielten die Mettmanner ihre jungen Gastgeber im Zaum und waren ihnen beim 8:12 (24.) und zur Pause mit dem 11:15-Rückstand sogar noch auf den Fersen.

Tiedermann berichtet, dass sein Team sich in der Pause viel vornahm. Doch alle guten Vorsätze und taktischen Vorgaben waren schon nach nicht einmal fünf Minuten über den Haufen geworfen. Mit einem Schnellstart sorgten die Aldekerker mit einer 19:11-Führung (34.) früh für klare Verhältnisse. Mit diversen Umstellungen versuchte Tiedermann, sein Team noch einmal in die Partie zurück zu bringen. Aber mehr als auf 24:29 (54.) kam MESport nicht mehr heran. Egal, was die Gäste auch unternahmen: Ihr Gegenüber hatte immer eine Antwort parat.

"Kaum ein Spieler konnte heute seine gewohnte Leistung bringen", stellte der Mettmanner Coach seinem gesamten Kader ein nicht zufriedenstellendes Zeugnis aus. Lediglich den 18-jährigen Torhüter Kenneth Hubicki, Kreisläufer Stephan Verholen und Routinier Kim Neuenhofen, der trotz einer Bänderverletzung auf die Zähne biss, nahm Tiedermann aus seiner Kritik heraus. "Wir müssen in den nächsten spielfreien Wochen die Mannschaft wieder aufrichten und dürfen im Training nicht zurückfahren", sieht er keinen Anlass, die Übungseinheiten angesichts der Meisterschaftspause zurückzufahren. Nach dem guten Saisonstart müsse seine Mannschaft jetzt lernen, auch mit Einschlägen umzugehen und sich schrittweise verbessern. Eben weil die Saison noch sehr lang ist, müssen die Mettmanner aufpassen, in der Tabelle nicht weiter nach unten durchgereicht zu werden.

Quelle: RP
 
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