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Lokalsport
Mettmanner THC blickt nach vorne

Mettmann. Der neue Vorsitzende Joachim Bay will auch das "Wir-Gefühl" deutlich stärken. Von Klaus Müller

Nach dem Rücktritt des Ersten Vorsitzenden Ralf Noll und des Finanzvorstandes Dirk Neuhaus hat sich der Mettmanner THC neu aufgestellt. Als Noll-Nachfolger wählten die Mitglieder Joachim Bay (64), der bereits Ende der 1990-er Jahre einige Zeit lang Vorsitzender des damaligen THC Mettmann war. Bay fühlt sich beiden Abteilungen verbunden: "Mein Herz schlägt sowohl für Hockey als auch für Tennis." Für den ebenfalls nicht mehr kandidierenden Neuhaus gibt es noch keinen Ersatz. Es bildete sich jedoch ein fünfköpfiges "Kompetenzteam für Finanzen", aus dessen Reihen demnächst der neue Schatzmeister hervorgehen soll. Zweiter Vorsitzender bleibt Frank Heinrichs. Für die Öffentlichkeitsarbeit ist in Zukunft Andreas Konrad (53) verantwortlich.

"Was in der Vergangenheit im Verein war, wollen wir unkommentiert hinter uns lassen. Unser Blick geht nach vorne", erklärt Konrad, "Ziel des neuen Vorstandes ist es, Aufbruchstimmung im Klub zu verbreiten - ein neuer Vorstand, eine neue Zeit, ein frischer Wind." In die gleiche Richtung argumentiert Joachim Bay: "Wir wollen den Klub weiterentwickeln und dafür sorgen, dass er noch attraktiver für die Mitglieder, aber auch für die interessierte Öffentlichkeit wird." Der neue Vereinschef, dem die Teamarbeit sehr wichtig ist, fügt hinzu, dass das "Wir-Gefühl" beim Metmanner THC mit seinen 860 Mitgliedern weiter gestärkt werden soll.

Die Aufbruchstimmung soll sich in beiden Abteilungen niederschlagen - wobei der MTHC gerade im langjährigen Aushängeschild Hockey positive Akzente gut gebrauchen kann. Immerhin musste der MTHC in der abgelaufenen Saison den Abstieg der 1. Herren aus der Oberliga in der Halle und auf dem Feld verkraften. "Das haben wir abgehakt. Ich bin sicher, dass der erfahrene Hockey-Abteilungsleiter Wolfgang Weiß dafür sorgen wird, dass die Hockey-Herren wieder in die Erfolgsspur finden", betont Konrad. Er gibt aber zu bedenken, dass Mettmann keine Universitätsstadt ist und es daher seiner Meinung nach nicht einfach sei, gute Hockeyspieler zu holen.

Bay stellt den Standortvorteil des MTHC besonders positiv heraus. Er verweist auf die Klubanlage im Stadtteil Metzkausen mit zwölf Außen-Tennisplätzen, vier Hallen-Tennisplätzen und einem hervorragenden Hockey-Kunstrasen. "Es ist weit über den Kreis Mettmann hinaus sicher eine der schönsten Anlagen", schwärmt Konrad. Diese Klubanlage sei für Breiten- und Leistungssport geradezu ideal.

Quelle: RP
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