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Motorsport: Julian Hanses punktet auf Hockenheimring

Motorsport: Motorsport: Julian Hanses punktet auf Hockenheimring
Julian Hanses: erst Getriebeprobleme, dann unter die Top fünf. FOTO: Bartkowiak
Hilden. Freud und Leid lagen für Julian Hanses beim Finale der ADAC-Formel 4 eng beieinander. Nach seiner starken Vorstellung auf dem Sachsenring vor einer Woche wollte der Hildener Motorsportler auch in den Läufen auf dem Hockenheimring überzeugen. Das gelang aber nur bedingt, denn technische Probleme warfen das Talent zurück.

Die äußeren Bedingungen waren prächtig. Strahlender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen sorgten für volle Tribünen am Hockenheimring. Dennoch hatte Hanses Probleme. Das Getriebe machte dem 20Jährigen das Leben schwer, deshalb landete er im Qualifying nur auf dem zehnten Platz - von dieser Position startete er dann auch in die ersten beiden Rennen. "Das hatte ich mir anders gedacht", gestand der Nachwuchsfahrer. Die Probleme setzten sich allerdings im ersten Lauf fort, deshalb verlor der Hildener hier weiter an Boden und kam letztlich als Sechszehnter ins Ziel.

Im zweiten Rennen lief es für den Fahrer des US-Racing-Teams aber wieder perfekt. Jetzt konnte der 20Jährige sein ganzes Potential nutzen und fuhr bis auf den fünften Rang vor. Die Erleichterung stand ihm ins Gesicht geschrieben. "Super, das Auto läuft wieder problemlos und ich kann an der Spitze mitfahren", sagte Hanses, stellte aber auch fest: "Es ist natürlich etwas schade, dass wir den Defekt erst so spät gefunden haben."

Hoch motiviert ging der junge Formel-Fahrer ins letzte Rennen. Allerdings musste er hier sogar von Position 16 aus starten. Dazu rutschte er bei einem packenden Duell auch noch ins Aus. Dann aber rollte der 20Jährige das Formel-Feld von hinten auf, arbeitete sich von Rang 20 noch bis auf Platz 16 vor. Das war zumindest ein kleines und wichtiges Erfolgserlebnis nach den ganzen technischen Schwierigkeiten des Wochenendes. Das Fazit des Hildeners fiel deswegen positiv aus. "Auch wenn es nicht zu erneuten Punkten gereicht hat, war das ein gutes Rennen für mich. Ich habe noch eine Aufholjagd hingelegt und die letzten Runden des Jahres genossen. Schon jetzt geht mein Blick aber Richtung 2018", fasste er das Finale zusammen.

(bs)
 
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