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Handball
Spitzenreiter muss gegen das Schlusslicht hart arbeiten

Djk. Unitas Haan II - Bergischer HC II 30:26 (18:11). Nach der Niederlage bim Verfolger LTV Wuppertal II vermochten die Unitas-Zweitvertretung auch im Duell gegen das Schlusslicht der Verbandsliga nicht wirklich zu überzeugen. "Wir haben viel liegen gelassen", sprach Christian Schmahl vor allem die schlechte Chancenverwertung an. Den Unterschied zwischen beiden Mannschaften sah der Haaner Trainer in der Deckung, zumal bei den Gästen lediglich Jan Feldker seine Torgefährlichkeit unter Beweis stellte. In den ersten Minuten lagen die Bergischen sogar mit 3:2 vorne. Dann glich die Unitas zum 3:3 aus und setzet sich auf 6:3 ab. Nach dem 6:4 folgte der nächste Zwischenspurt zum 9:4. Auf diese Weise wuchs der Vorsprung der Gastgeber bis zur Pause kontinuierlich auf sieben Tore an. Von Birgit Sicker

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Haaner sogar auf 19:11. Dann aber starteten die Bergischen die Aufholjagd und verkürzten schließlich bis auf 17:20. Bis zum 21:25-Rückstand durften die Gäste noch auf einen Punktgewinn hoffen, danach zogen die Unitas-Handballer wieder davon.

Weil der punktgleiche Verfolger LTV Wuppertal II seine Aufgabe in Wermelskirchen mit Bravour löste und die Haaner eine Woche zuvor im direkten Duell die Vorentscheidung vergaben, bleibt das Rennen an der Landesliga-Spitze spannend. Am Samstag (17.15 Uhr) wartet nun die unangenehme Aufgabe beim TSV Aufderhöhe auf den Tabellenführer. Das Hinspiel entschied die Unitas-Zweite vor eigenem Publikum deutlich mit 32:19 für sich. Jetzt tritt sie allerdings in Solingen an und die enge Boerkhaus-Siebels-Halle ist gefürchtet - die Ersatzbank ragt fast ins Spielfeld.

Christian Schmahl hofft, dass seine Mannschaft in diesem Hexenkessel einen klaren Kopf behält. "Wir müssen kaltblütiger werden", betont der Unitas-Trainer. Zudem erwartet er auch von den Torleuten eine Leistungssteigerung. Denn nur wenn auf der Zielgeraden der Saison die Einstellung von der ersten bis zur letzten Minute stimmt, klappt es auch mit dem ersehnten Aufstieg in die Verbandsliga. Mit einer Siegesserie haben es die Haaner selbst in der Hand.

Quelle: RP
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