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Handball
TB Wülfrath tritt beim Angstgegner an

Sv. In Straelen konnte die Mannschaft von Lars Faßbender zuletzt nicht gewinnen. Jetzt aber will das TBW-Team selbstbewusst die Oberliga-Spitze mit einem Sieg verteidigen - und den Vorsprung vielleicht noch ausbauen. Von Birgit Sicker

Straelen - TB Wülfrath (Frauen). Als Tabellenführer gehen die TBWHandballerinnen als klarer Favorit in die Begegnung beim Oberliga-Vorletzten. "Wir wollen gewinnen", lässt Lars Faßbender daher keinen Zweifel am Auftrag seiner Mannschaft. Gleichwohl gesteht der Wülfrather Trainer: "Wir fahren mit großem Respekt dorthin." Grund ist natürlich nicht der Tabellenplatz der Gastgeberinnen, vielmehr betont Faßbender: "Wir haben noch nie in Straelen gewonnen." Ungern erinnert er sich an die beiden letzten Spielzeiten: "Da ist es schlecht gelaufen." Und nennt den SVS einen "Angstgegner".

Das Trauma wollen die Wülfratherinnen jedoch heute Abend (19.30 Uhr) ablegen. Allerdings zeigte Straelen, das in zehn Begegnungen lediglich zwei Siege holte - darunter das 26:16 gegen Mettmann-Sport - zuletzt Aufwärtstrend. "Sie scheinen sich unter ihrem neuen Trainer stabilisiert zu haben", stellt Faßbender fest. Manfred Wählen heißt der Coach des SVS. Und er war vergangenen Sonntag überrascht, wie gut sich seine Mannschaft gegen die favorisierte Fortuna verkaufte. "Wir haben richtig gut gespielt. Alles, was abgesprochen war, wurde hervorragend umgesetzt", freute sich Wählen über einen Auftritt, der ganz seinen Vorstellungen entsprach. Bis zur Pause hielt Straelen ein Unentschieden, führte danach sogar mit 18:14, gab in der Folge aber die Überraschung aus der Hand.

Lars Faßbender warnt seine Mannschaft mit Nachdruck vor einem Gegner, der unberechnbar ist. Gleichwohl betont er: "Wir unterschätzen niemanden, treten aber auch mit großem Selbstbewusstsein an." Zugleich schielen die TBWHandballerinnen auf die Ergebnisse der Konkurrenz, denn die Verfolger Lank und St. Tönis treffen im direkten Duell aufeinander. Und der Fünfte Radevormwald empfängt den Sechsten Fortuna. Im oberen Tabellendrittel wird es also Veränderungen geben, oder wie es Faßbender formuliert: "Die klauen sich gegenseitig die Punkte." Im besten Fall bauen die Wülfratherinnen ihren Vier-Punkte-Vorsprung an der Tabellenspitze aus. Doch Faßbender vergisst nicht den Blick für das Wesentliche. "Wir müssen erst unsere Hausaufgaben machen und Straelen schlagen", sagt er.

Quelle: RP
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