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Handball
TB Wülfrath wirft sich fürs Derby warm

Tb. Nach dem souveränen Erfolg über den TV Walsum-Aldenrade geht das junge Frauen-Team selbstbewusst ins Duell gegen die erfahrene Mannschaft von Mettmann-Sport. Der Oberliga-Aufsteiger will erneut gewinnen. Von Birgit Sicker

Wülfrath - TV Walsum-Aldenrade (Frauen) 26:18 (14:6). Im Hinspiel zogen die TBW-Handballerinnen noch mit 20:22 knapp den Kürzeren. Jetzt agierte der Oberliga-Aufsteiger wesentlich cleverer und stellte schon in der ersten Halbzeit die Weichen auf Sieg. Dabei beeindruckten die Gastgeberinnen vor allem mit einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung. "Alle haben ihre Spielanteile bekommen und sich in die Torschützenliste eingetragen", bilanzierte Lars Faßbender zufrieden. "Es passte sehr viel", ergänzte der Wülfrather Trainer.

Der TBW legte in eigener Halle einen Blitzstart hin, führte schnell mit 3:0 und unterstrich damit seine Ambitionen. Im ersten Vergleich hatte Walsum noch mit der Manndeckung gegen Daria Blume punkten können, diesmal aber fanden die Wülfratherinnen die passenden Antworten auf diese taktische Maßnahme. Zwar verkürzten die Gäste auf 2:3, doch dann zog das Faßbender-Team mit sieben Toren in Folge auf 10:2 (21.) davon. "Das war der Grundstein zum Sieg", konstatierte der Coach und lobte zugleich die gute Abwehrarbeit: "Da waren wir hellwach und sehr diszipliniert." Einzig die letzten acht Minuten der ersten Halbzeit waren nicht nach dem Geschmack des Trainers. "Da hat sich die Mannschaft nicht mehr an den Matchplan gehalten - jede wollte auf einmal werfen." An der klaren Pausenführung ändert das aber nichts.

In der zweiten Halbzeit stimmte dann auch die Kulisse. Viele TBW-Fans, die sich im Anschluss das Spiel der Herrenmannschaft ansehen wollten, kamen etwas früher in die Fliethe-Halle. Vor rund 200 Zuschauern zeigten sich die Wülfratherinnen gleich nach dem Wiederanpfiff wieder von ihrer besten Seite und setzten sich bis auf 25:14 (54.) ab. In der Schlussphase ließ die junge Truppe aber erneut die taktische Disziplin vermissen. Eine Nachlässigkeit, die Lars Faßbender angesichts des souveränen Sieges aber verschmerzen konnte. "Vor allem in den ersten 20 Minuten hat die Mannschaft die Vorgaben eins zu eins umgesetzt, deshalb hatten wir das Spiel überraschend schnell in sicheren Händen", hob er lieber die positiven Aspekte hervor. Und richtet den Blick nach vorne. Denn am Samstag (16.30 Uhr) tritt sein Team zum Derby in Mettmann an. Das erste Duell gewann der TBW.

Quelle: RP
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