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Lokalsport
TBW zieht ziemlich dezimiert ins Derby

Lokalsport: TBW zieht ziemlich dezimiert ins Derby
Daria Blume (2.v.l.) fehlt den Wülfrathern im schwierigen Duell in Solingen-Gräfrath. FOTO: Janicki
Mettmann. Die Wülfrather Handballerinnen fahren fast ohne Rückraum nach Solingen-Gräfrath. Von Erdinc Özcan-Schulz

HSV Solingen Gräfrath - TB Wülfrath (Frauen) Vor dem morgigen Derby (17 Uhr, Wupperstraße, Solingen) musste Lars Faßbender, Trainer der TB Wülfrath-Handballerinnen, nach der bitteren 22:23-Niederlage gegen Vechta in den Trainings zunächst moralische Aufbauarbeit leisten. "Man merkte den Damen die Enttäuschung schon an, weil wir so nah dran waren und die ersten Punkte auch verdient hätten", erklärte der Coach, der aber um die Schwere der kommenden Aufgabe weiß: "Zum aktuellen Zeitpunkt ist uns Gräfrath um vieles überlegen."

Tatsächlich sind die Klingenstädter, bei denen dank Bundesliga-erfahrener Spielerinnen wie Steffi Bergmann, Sandra Münch und Denise Janda sowie jungen Talente wie Amelie Knippert und Leo Heinrich eine gute Mischung herrscht, im Gegensatz zu Sensationsaufsteiger TBW eine Klasse für sich. Nicht umsonst spielt das Team um Trainerin Niki Münch mit nur einer Niederlage gegen Tabellenführer Menden auf dem dritten Tabellenplatz. "Sogar da haben die unglücklich verloren und hätten gewinnen müssen", betont Faßbender.

Bei Turnerbund ist die personelle Situation dagegen weiterhin angespannt. Denn neben Steffi Hinnerkott wird auch Daria Blume wegen Krankheit fehlen. "Wir werden erstmals keine 14 Leute auf den Spielberichtsbogen bekommen", sagt Faßbender, dem damit gerade im Rückraum die Alternativen fehlen werden. Da wären doch die ehemaligen Wülfratherinnen Kira Bohlmann und Anja Mohr, die inzwischen für die Solinger das Trikot überstreifen, für den Coach sicherlich Gold wert. "Was soll ich mit Spielerinnen rechnen, die ich gar nicht zur Verfügung habe. Mir wäre es lieb, wenn unsere verletzten und kranken Mädels wieder auf die Platte könnten", sagte Faßbender, der mit seinem Team unbeschwert in die Partie gehen will. Neben der kämpferischen Einstellung seines Teams hofft der Pädagoge, dass die Zuschauer die Mannschaft nicht alleine lassen und sie mit ins Bergische begleiten.

Quelle: RP
 
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