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Tennis
Tennis im Mettmanner THC blüht auf

Mettmann. Im Jahr 2011 fusionierten der THC Mettmann und der MTC 80 zum neuen MTHC. Inzwischen ist ein echtes Wir-Gefühl unter den Klub-Mitgliedern entstanden. Ein besonderes Augenmerk gilt dem zuletzt sehr erfolgreichen Nachwuchs. Von Klaus Müller

Die Tennisabteilung des Mettmanner THC machte zuletzt durch positive Ergebnisse auf sich aufmerksam. Die gute Jugendarbeit im Bereich Tennis unterstrich der talentierte Tim Selbach (14), denn er kam beim Bezirkspokal als ungesetzter Spieler unter die letzten vier. "Wir haben im Jugendbereich einige sehr engagierte Trainer, von denen die Kinder und Jugendliche profitieren", sagt Abteilungsleiter Peter Becher. Einer der Trainer, die für einen weiteren Aufschwung im Jugendbereich sorgen sollen, hat erst vor kurzer Zeit seinen Job beim Mettmanner THC angetreten. Dabei kennt Manuel Wengenmeyer die Mettmanner Tennisszene eigentlich gut - denn er war bereits einige Zeit beim Vorgängerklub MTC 80 als Trainer aktiv. Für den 51-Jährigen, der an der Sporthochschule Köln studierte, staatlich geprüfter Tennislehrer ist und die B-Lizenz des Deutschen Tennis-Bundes erworben hat, stehen vor allem die Basisausbildung und das Grundlagentraining im Vordergrund.

Seinen Schwerpunkt beim MTHC sieht er in der Arbeit mit den jüngeren Jahrgängen im Jugendbereich. Da hilft es ihm sicherlich, dass er vier Kinder hat und von daher weiß, wie er mit den Jüngsten trainieren muss. Wengenmeyer hat für seine Trainertätigkeit in Mettmann eine klare Zielvorstellung: "Ich möchte beim MTHC gute Aufbauarbeit leisten und eine goldene Tennis-Entwicklung im Club einläuten." Die Coaches Alex Corb und Sinisa Dijanecevic ergänzen das Trainerteam. "Diese beiden sollen sich bei uns im Club um den Leistungssport kümmern, den wir neben dem Breitensport forcieren wollen", erklärt Peter Becher. Pressesprecher Andreas Konrad fügt hinzu, dass in Marvin Cosantino ein weiterer junger Übungsleiter zum Team gehöre, der auch als Personal-Trainer aktiv ist.

Abteilungschef Peter Becher hebt hervor, dass der Mettmanner Tennis- und Hockeyclub zweigleisig fährt. "Wir sind als Verein am Breitensport orientiert, legen aber auch Wert darauf, dass die Leistung gefördert wird." Er macht deutlich, dass Jugendliche oder junge Seniorenspieler, die über entsprechendes Talent verfügen, selbstverständlich an Lehrgängen teilnehmen können - die der MTHC bezahlt. Andreas Konrad ergänzt, dass dies zur Philosophie sowohl der Tennis- als auch der Hockeyabteilung gehöre. Sie lautet: "Fördern und Fordern der Mitglieder im MTHC."

Bezüglich des Zusammenwachsens der ehemaligen Vereine THC Mettmann und MTC 80 zum Mettmanner THC sind sich Konrad und Becher einig: "Es hat zunächst etwas gerumpelt. Doch mittlerweile gibt es ein echtes Wir-Gefühl im Club. Die Fusion fand im April 2011 statt. Mittlerweile sprechen fast alle hier nur noch vom MTHC - und das ist gut so." Peter Becher erklärt, dass sich die Mitglieder der Tennis-Abteilung auf der großzügigen Anlage mit zwölf Außenplätzen und vier Hallenplätzen einfach wohlfühlen.

Der Abteilungschef spielt selbst aktiv und steht bei den Herren 55 an Position eins. Aushängeschilder sind die Herren 30 und die Damen 40, die beide der 2. Verbandsliga angehören. Eine Sonderrolle nehmen die Herren 65 um Werner Runkel und Peter Krause ein, die in ihrer Altersklasse keinen Gegner zu fürchten brauchen. Spitzenspieler bei den Herren 30 ist André Becher, der Sohn des engagierten Abteilungsleiters. Bei den Damen 40 nimmt Ehefrau Ursula Becher die Position eins ein. Sohn Stefan Becher, der ebenfalls bei den Herren 30 spielt, sowie Tochter Sandra, die den Damen 30 angehört, machen deutlich: Der Name Becher nimmt in der Tennisabteilung eine wichtige Rolle ein.

Der Abteilungsleiter findet, dass der MTHC von der Jugend bis zu den Senioren in fast allen Altersklassen gut vertreten ist. "Dass Tennis bis ins hohe Alter gespielt werden kann, ist daran zu erkennen, dass wir voraussichtlich im kommenden Jahr eine Herren 75 für die Medenspiele melden", erklärt der 62-Jährige. Auch das gehört zu den positiven Nachrichten, durch die der MTH derzeit auf sich aufmerksam macht.

Quelle: RP
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