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Handball
Trainerwechsel macht die Aufgabe noch schwerer

Handball: Trainerwechsel macht die Aufgabe noch schwerer
Karsten Mühlenhaupt rechnet mit harter Gegenwehr. FOTO: Olaf Staschik
Mettmann. Die Handballer von Mettmann-Sport treffen in Neukirchen auf ein Team, das sich mit neuem Coach profilieren will. Von Erdinc Özcan-Schulz

SV Neukirchen - Mettmann-Sport. Vor einer sehr schwierigen Auswärtspartie stehen heute (18 Uhr, Halle Tersteegenstraße) die Oberliga-Handballer von Mettmann-Sport. Denn die Gastgeber holten am vergangenen Wochenende mit dem 29:27-Sieg über die Zweitvertretung des TV Aldekerk die ersten Punkte in dieser Saison und werden vor eigenem Publikum jetzt unbedingt nachlegen wollen. Zugleich werden die Neukirchener bei der Premiere ihres neuen Trainers Torsten Klottig besonders motiviert an die Aufgabe herangehen. Ex-Coach Jörg Förderer hatte wegen beruflicher Überbelastung um seine Freistellung geben.

"Bekanntlich hat man es als erster Gegner nach so einem Trainerwechsel besonders schwer, weil jeder dann noch ein paar Prozent mehr aus sich herausholt als sonst", glaubt Markus Flieter. Der Mettmanner Co-Trainer erwartet eine bis in die Haarspitzen elektrisierte Neukirchener Mannschaft. Gegen den wurfstarken Rückraum der Gastgeber steht der Abwehrverbund um Andre Loschinski und Kim Neuenhofen vor einer schweren Aufgabe.

"Wir müssen richtig dagegenhalten und dürfen sie nicht in ihr Spiel kommen lassen", sagt Jürgen Tiedermann. Der Chefcoach von MESport wünscht sich, dass sein Team gut in die Partie und zu einfachen Toren kommt. Denn gegen die kompakte 6:0-Deckung mit einem starken Torhüter Fabian Zindel dahinter wird es für die Gäste ein mühsames Unterfangen, aus dem gebundenen Spiel heraus Treffer zu erzielen.

Um die grippekranken und angeschlagenen Akteure zu schonen, haben die Mettmanner Verantwortlichen am Mittwoch das Training ausfallen lassen. "Dann lieber zweimal trainieren, aber dafür vernünftig", berichtete Flieter von einer dosierten, aber trotzdem effektiven Vorbereitung. Unabhängig von den erkältungsbedingten Ausfälle steht hinter dem Einsatz von Paul d'Avoine wegen seiner Armverletzung ein großes Fragezeichen. "Wir müssen schauen, ob wir ihn weiter schonen können", will Tiedermann kein Risiko eingehen, wenn Moritz Hebel wie in der Vorwoche eine solide Leistung bringen sollte. Mit einem Sieg könnten die Mettmanner auf Rang drei klettern - wenn die Konkurrenz entsprechend patzt.

Quelle: RP
 
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