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Basketball
TuS Hilden hält jetzt die rote Laterne in der Hand

Bg. Die Basketballer verlieren auch in Kamp-Lintfort. Von Birgit Sicker

Kamp-Lintfort - TuS Hilden 75:66 (42:32). Nach der Niederlage in Kamp-Lintfort halten die Basketballer des TuS 96 in der 2. Regionalliga die rote Laterne in der Hand. Vor allem der kurzfristige Ausfall von Ahmed Kaichouhi machte den Hildenern zu schaffen, denn damit fehlte der etatmäßige Aufbauspieler. Zudem konnte Jörg Holtz aufgrund einer Verletzung nicht ins Geschehen eingreifen. Dennoch waren die Gastgeber nach Ansicht von Cem Karal schlagbar. Letztlich machte die Einstellung den Unterschied aus. "Wir haben keinen Siegeswillen gezeigt. Manche haben überhaupt keine Verantwortung übernommen", legte der TuS-Spielertrainer den Finger in die Wunde und lobte zugleich den Kampfgeist des Gegners: "Der war in Ordnung."

Gleich im ersten Viertel verloren die Hildener entscheidend an Boden. Nach der 10:9-Führung (5.) setzten sich die Kamp-Lintforter auf 26:16 (10.) ab, markierten in dieser Phase allein vier Dreier. "Wir haben die Werfer nicht konsequent gestört", erklärte Karal.

Den zweiten Abschnitt gestaltete seine Mannschaft ausgeglichener. Letztlich gingen die Gastgeber aber mit einer Zehn-Punkte-Führung in die Kabine.

Das dritte Viertel bildete die beste Phase im Hildener Spiel. Innerhalb von drei Minuten verkürzten der TuS auf 39:42 - Alexander Blankenstein steuerte zu dieser Aufholjagd allein sieben Punkte bei. Mit einem weiteren Drei-Punkte-Wurf brachte Blankenstein seine Farben sogar erstmals mit 49:48 (26.) in Front - eine echte Wende in der Partie bedeutete das allerdings nicht. Bis zum 51:51 (28.) war die Begegnung umkämpft. Danach setzten sich die Kamp-Lintforter wieder auf 55:51 ab, gingen letztlich mit einer 55:52-Führung in den Schlussabschnitt.

Gleich nach dem Wiederanpfiff baute die BG ihren Vorsprung auf 59:52 (32.) aus. In der Folge vermochten die Hildener nicht mehr viel entgegenzusetzen, weil es schlichtweg auch an der notwendigen Konzentration fehlte. Das spiegelte sich auch in der Freiwurfausbeute wieder: Von 25 Versuchen fanden nur elf Würfe den Weg ins Netz.

"Wir haben von außen nicht richtig getroffen, und dann sind wir nicht konsequent zu den Offensivrebounds gegangen", analysierte Cem Karal. Und ergänzte: "Die waren gar nicht so stark, aber wir haben alles getan, um dieses Spiel zu verlieren." Jetzt haben die TuS-Basketballer zwei Wochen Zeit, ihre Wunden zu lecken. Dann müssen sie jedoch schnell zur Top-Form finden, um das Tabellenende zu verlassen. "Damit wir die Rückrunde etwas ruhiger gestalten können, müssen wir vier der fünf letzten Begegnungen der Hinrunde gewinnen", hängt Karal die Messlatte hoch.

TuS Hilden: Samus (16), Merckens (11), Mulde (12), Kondraciewicz, Dahlhaus (2), Kuligowski (2), Blankenstein (16), Battal (3), Karal (4).

Quelle: RP
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