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Basketball
TuS Hilden muss in Barmen dagegenhalten

Mettmann. Spielertrainer Cem Karal kennt seinen alten Klub aus dem Effeff - und will nach der Hinrundenniederlage jetzt den Spieß herumdrehen. Von Elmar Rump

Barmer TV - TuS Hilden. Im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Basketball-Regionalliga hat er schon seinen Stellenwert - der deutliche 78:41-Heimsieg der Hildener gegen die Dragons Rhöndorf II. Aber beim TuS glaubt drei Spieltage vor Saisonende niemand, dass angesichts der Zwischenbilanz von 18 Punkten damit die Ligazugehörigkeit bereits gesichert ist. "Das war heute zu einfach. Die drei nächsten Gegner sind von ganz anderem Kaliber", sagte Ahmed Kaichouhi schon wenige Minuten nach der Schlusssirene. Der jetzt im Urlaub weilende Aufbauspieler fehlt im heutigen Derby, das um 18.30 Uhr in der Sporthalle Heckinghausen beginnt. Auch Adam Mekki und der Langzeitverletzte Alex Blankenstein stehen nicht zur Verfügung. Dagegen ist Center Tommy Warnecke nach beendetem Urlaub wieder dabei.

"Wir müssen in personeller Hinsicht weiter improvisieren. Aber auch daran kann man sich gewöhnen. Viel Arbeit dürfte am Samstag auf Dominik Polynice als einzig verbliebenem Aufbauspieler zukommen", sagt Cem Karal, der vor seinem Engagement beim TuS für den BTV auflief. Der Coach erwartet an seiner alten Wirkungsstätte eine ausgeglichene Partie und, da auch die Wuppertaler offensichtlich nicht ihre Bestbesetzung ins Rennen schicken können, einen Sieg seiner Mannschaft: "Wir brauchen in der Endabrechnung einen einstelligen Tabellenplatz. In der ersten Regio sind neben Sechtem auch die beiden Düsseldorfer Klubs Giants und ART abstiegsgefährdet. Das kann bis zum letzten Spieltag spannend bleiben. Wenn wir unseren achten Tabellenplatz verteidigen, bekommen wir aber keine Sorgen", beschreibt der 37-Jährige die Ausgangsposition.

Bei den Wuppertalern, die vor einer Woche in Leichlingen mit 75:88 unterlagen, sind nach wie vor Daniel Walter und Dario Fiorentino die besten Scorer. Auf dieses Duo werden die Hildener ihr Hauptaugenmerk richten. Auch wenn es immerhin gegen den Tabellendritten geht und die Begegnung in eigener Halle mit 78:90 verloren wurde, strahlt Karal Zuversicht aus: "Wir hätten damals auch gewinnen können, führten ganz zum Schluss ja noch, bevor es in die Overtime ging und wir deutlich unterlagen. Da war uns Barmen physisch einfach überlegen."

Auf der Zielgeraden der Saison sind die Hildener erst Recht kräftemäßig und mental gefordert, wenn das Ziel Ligaerhalt nicht noch in Gefahr geraten soll. Der Grundstein dafür soll mit einem Sieg in Wuppertal gelegt werden, schließlich geht es im letzten Heimspiel in einer Woche gegen den Tabellenzweiten Deutzer TV. Und mit einem nur minimalen Vorsprung zum Ausklang beim sechs Punkte zurückliegenden Drittletzten Uerdingen anzutreten, scheint alles andere als zielführend.

Quelle: RP
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