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Lokalsport
TV-Athletin Kreft holt Bronze mit dem Speer

Ratingen. Die Ratingerin wirft den Speer 33,95 Meter weit. Anna Holzmann verpasst Rang drei nur knapp. Von André Schahidi

Jeweils sechs Athletinnen des TV Ratingen starteten bei den Nordrhein-Landesmeisterschaften in der U16 und U18 - und das mit Erfolg. Einige Athletinnen starteten zum ersten Mal bei überregionalen Meisterschaften. Doch es gab gute Ergebnisse und sogar eine Medaille für den TV.

In der Altersklasse U16 waren die Ratinger Femke Averdick, Anna Holzmann, Pauline Kreft, Jarla Sander, Charleen Schmitz und Sarah Schulte-Bunert in Uerdingen am Start.

Von Wettkampf zu Wettkampf steigert sich Pauline Kreft (W15) mit dem Speer. Direkt mit dem ersten Wurf gelang ihr eine neue Bestleistung auf 33,95 Meter mit dem 500-Gramm-Wurfgerät, welche ihr am Ende einen begehrten Podestplatz und die Bronzemedaille sicherte. Direkt im Anschluss erreichte sie im Finallauf der 80 Meter Hürden in neuer persönlicher Bestzeit von 12,54 Sekunden den fünften Platz. Im Weitsprung kam Platz sieben hinzu.

Mit einem grandiosen Lauf über die 300 Meter hinterließ ihre Trainingspartnerin Anna Holzmann (W15) einen starken Eindruck. Erst das zweite Mal über diese Strecke unterwegs, sprintete sie knapp an der Bronzemedaille vorbei. Sie überquerte die Ziellinie in 43,08 Sekunden - mit dieser Zeit verpasste Holzmann gering die DM Norm, qualifizierte sich jedoch für die Westdeutschen Meisterschaften am 26. Juni.

Nach fünf Vorläufen mit über 30 Teilnehmerinnen qualifizierte sich Sarah Schulte-Bunert (W15) für das Finale der besten Sprinterinnen über 100 Meter. Dort konnte sie sich erneut steigern (12,94 Sekunden) und wurde Siebte. Mit einem fünften Platz im Dreisprung platzierte sich die junge Athletin nochmals unter den Top acht.

Bei ihren ersten Meisterschaften erfüllte Femke Averdick (W14) die in sie gesetzten Erwartungen und zeigte, dass die Wurfeinheiten zu ihren Stärken gehören. So belegte sie im Speerwurf Platz sechs im Finale der besten Acht und im Kugelstoßen Platz neun. Jarla Sander (W14) hingegen hatte Pech. Ihr gelang nur ein gültiger Speerwurf, der für eine Top- Ten-Platzierung nicht reichte. Auch ihre Vereinskameradin Charleen Schmitz (W14) musste ihrer Nervosität Tribut zollen und so lief es an diesem Tag nicht rund durch den Hürdenwald.

Für die U18-Athletinnen Clara Lang, Sophie Schwarz, Clara Winter und Carolin Wolters, sowie die für diesen Wettkampf hochgemeldete Sarah Schulte-Bunert ging es eine Woche später nach Duisburg in den Kampf um Bestleistungen. Leonie Drubel musste aufgrund eines grippalen Infekts für ihre Starts passen.

Sarah Schulte-Bunert - am Wochenende zuvor noch schnell unterwegs - erreichte im 100-Meter- Sprint nach den Vorläufen mit 46 Starterinnen die Zwischenläufe. Über die 200-Meter-Distanz gelangen Clara Lang und Clara Winter neue Bestzeiten und bei einem großen Starterfeld Platzierungen im Mittelfeld. Gemeinsam mit ihrer Vereinskameradin Sophie Schwarz liefen die vier Athletinnen auf den achten Urkundenrang in der 4x 100-Meter-Staffel.

Quelle: RP
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