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Lokalsport
Unitas-Handballer müssen nachlegen

Haan. Der Oberligist schöpfte zuletzt durch den 27:20-Erfolg gegen Rheinhausen neue Zuversicht, liegt aber weiter am Ende der Tabelle. Heute Abend wartet die Aufgabe bei der DJK Adler Königshof, die nur zwei Punkte mehr auf dem Konto hat. Von Erdinc Özcan-Schulz

Vor den Oberliga-Handballern der Unitas Haan liegt die nächste Chance, sich im Tabellenkeller noch etwas mehr Luft zu verschaffen. Das Team von Trainer Ronny Lasch tritt heute Abend (19.30 Uhr) bei der DJK Adler Königshof an, die in Reichweite liegt. Daraus folgt: Auch diese Partie könnte für die kommenden Wochen die Weichen in die für Haan richtige Richtung stellen. Die Verantwortlichen der Unitas hoffen, dass nach dem vor allem in dieser Höhe überraschenden 27:20-Sieg über die SG OSC Wölfe Rheinhausen der Knoten geplatzt ist.

Dass der Erfolg trotzdem nicht ausreichte, um den letzten Platz zu verlassen, lag am ebenfalls überraschenden 29:25 des TV Lobberich über den Bergischen HC II. Daher liegt die Unitas (4:14 Zähler) weiter am Tabellenende - hinter Rheinhausen (6:10), Königshof (6:10), dem TSV Aufderhöhe (5:13) und Lobberich (4:12). Der eigene Sieg tat der Unitas trotzdem ganz gut. "Die Jungs merken halt, dass noch was geht. Und sie wollen unbedingt nachlegen", sagt Lasch.

Dass die nächsten Punkte jetzt von alleine kommen und die Spiele zum Selbstläufer werden, glaubt der Coach trotzdem nicht: "Wir müssen sehen, dass wir gut in die Partie starten. Dann haben wir vielleicht eine Chance und es ist möglich, dort etwas zu holen." Der 33-Jährige sieht die Gastgeber gerade zu Hause als klaren Favoriten. Er schätzt die Grenzländer stärker ein, als es deren aktuelle Lage in der Tabelle ausdrückt. "Sie haben eine gut eingespielte Mannschaft, in der einige Akteure in der Lage sind, ein Spiel alleine zu entscheiden."

Personell wird Lasch wieder improvisieren müssen, denn Moritz Blau, Marcel Obermeier und Mohaupt fehlen. Die Mannschaft will sich jedoch nicht davon abbringen lassen, aus Krefeld etwas Zählbares mitzunehmen. "Trotz aller äußeren Umstände wollen wir unseren Weg gehen und immer nach vorne schauen", betont der engagierte Coach, der auf den Kampfgeist seines Teams baut - auch deshalb, weil die Trainingsbedingungen unverändert schwierig sind. "Daran ändern können wir ja nichts", bestätigt Lasch. Natürlich wäre es ihm deutlich lieber, wenn er sein komplettes Aufgebot zur Verfügung hätte.

Unter dem Strich bleibt den Haanern nichts anderes übrig, als sich durch die Partie zu kämpfen. Durch einen Erfolg könnte Haan zugleich den letzten Platz abgeben und somit die eigene Psyche stärken. Was sie zu leisten vermag, zeigte die Unitas ja schon zuletzt gegen Rheinhausen.

Quelle: RP
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