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Handball
Unitas steht vor richtungsweisender Begegnung

Djk. Unitas Haan - TV Vorst. Nach dreiwöchiger Ferienpause steht für die Unitas-Handballer in der Oberliga eine richtungsweisende Begegnung an. Denn die Haaner empfangen mit dem TV Vorst eine Mannschaft, die einen holprigen Start erwischte und in den ersten vier Partien lediglich einen Zähler holte. Ein Kontrahent auf Augenhöhe also, denn auch bei der Truppe von Jurek Tomasik läuft längst noch nicht alles rund. Und weil es immer wieder personelle Ausfälle aus ganz unterschiedlichen Gründen gibt, war an ein intensives Training während der Herbstferien nicht wirklich zu denken. Klagen mag der Coach aber nicht mehr, wohlwissend: "Das bringt nichts." Lieber versucht er, positive Akzente zu setzen. "Wir werden das Beste aus den Möglichkeiten, die wir haben, machen", betont er. Das beste Ergebnis ist ein Sieg, denn damit setzen sich die Haaner von der unteren Tabellenregion ab. "Mit 6:4 Punkten sieht die Situation schon wieder ganz anders aus", weiß Tomasik. Überhaupt ist das sein Ziel: "Wir wollen permanent in einem Bereich mit ausgeglichenem Punktekonto bleiben - besser mehr plus als minus." Von Birgit Sicker

Angesichts der eigenen Probleme verkneift sich Tomasik einen ausführlichen Blick auf den Kontrahenten. Natürlich kennt er die Stärken der Gäste, die bis auf zwei Abgänge mit dem gleichen Kader wie in der vergangenen Saison antreten und mit Pascal Mertens und Andreas Bröxkes "zwei gute und gestandene Handballer" in ihren Reihen haben. Tomasik ist sicher: "Vorst hatte einen schwachen Start, aber die Truppe muss man erst einmal schlagen." Der Unitas-Coach glaubt: "Die werden von Spiel zu Spiel besser." Und ergänzt: "Hoffentlich klappt es nicht gerade gegen uns mit dem ersten Sieg." Doch das wollen die Haaner mit aller Macht verhindern.

Auch ihre eigenen Anlaufprobleme sind hinlänglich bekannt, zudem fehlen mit Anthony Pistolesi (Muskelfaserriss) und Dawid Rosiak (Knieprobleme) zwei wurfstarke Rückraumakteure. Die größte Herausforderung sieht der Trainer aber in einem ganz anderen Bereich. "Ob mit acht, sieben oder neun Spielern - das macht keinen großen Unterschied. Es geht jetzt erst einmal darum, gute Handballer zu einer Mannschaft zusammenzuführen", betont Tomasik. Ansonsten übt sich der Coach in rheinischer Gelassenheit: "Es ist so, wie es ist."

Quelle: RP
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