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Handball
Unitas will mit Sieg in die Herbstferienpause

Mettmann. Die Haaner Oberliga-Handballer empfangen heute Abend die HSG Wesel - eine Mannschaft, die im Kollektiv stark ist. Von Birgit Sicker

DJK Unitas Haan - HSG Wesel. Nach der Niederlage zum Saisonauftakt gegen die HG Remscheid kommen die Unitas-Handballer immer besser in Fahrt, holten in den folgenden vier Oberliga-Begegnungen sieben Punkte. Nach drei Siegen hintereinander mussten sich die Haaner zuletzt in Überuhr mit einem Unentschieden begnügen. Aus Sicht von Kai Müller ein ärgerlicher Punktverlust, gab seine Mannschaft doch einen Sechs-Tore-Vorsprung aus der Hand. Damit sich das nicht wiederholt, fordert der Trainer heute Abend (19.30 Uhr, Halle Adlerstraße) eine konzentrierte Leistung über die gesamte Begegnung.

Nach der fulminanten Vorstellung in der letzten Heimpartie gegen Mönchengladbach, die die Zuschauer von den Sitzen riss, warnt Müller, die Erwartungen zu hoch zu schrauben. "So ein Spiel hat man nicht jede Woche. Natürlich wollen wir dahin kommen, aber in Überruhr haben wir gesehen, was passiert, wenn nur ein Fünkchen Konzentration fehlt."

Mit Blick auf die Tabelle scheint Wesel eine machbare Aufgabe, doch Kai Müller betont: "Papier sagt auch nicht alles. Mit etwas Glück hätten die Weseler zwei bis drei Punkte mehr auf dem Konto." So verlor die HSG in Aldekerk und Remscheid jeweils nur mit einem Tor, spielte gegen Mettmann-Sport unentschieden. Der erste Sieg gelang mit 26:24 gegen den TSV Aufderhöhe. Nach diesem Erfolg kommt die Mannschaft von Sven Esser mit frischem Selbstvertrauen nach Haan. "An einem guten Tag können wir mit jedem Gegner aus unserer Klasse mithalten - aber dann muss auch schon vieles passen", erklärt der HSG-Coach, der heute Abend personell aus dem Vollen schöpfen kann. Gleichwohl sieht er seine Truppe in Haan in der Außenseiterrolle.

Das sagt Kai Müller nicht ganz so deutlich, doch der Unitas-Coach stellt fest: "Wir sind schon in der Lage, selbstbewusst aufzutreten." Der Weg zum Erfolg ist für ihn ganz klar: "Wir müssen den Takt bestimmen und über das Tempo entscheiden." Zugleich warnt er vor der Homogenität des gegnerischen Teams. "Die Weseler sind seit Jahren eingespielt - da weiß jeder, was der andere tut." An der Haaner Zielsetzung ändert das aber nichts. "Wir wollen das Heimspiel gewinnen und mit einem guten Gefühl in die Herbstpause gehen", unterstreicht Müller die Ambitionen.

Quelle: RP
 
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