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Fußball
Veränderte Rollenverteilung

Der 1. FC Wülfrath empfängt heute Abend den TV Jahn Hiesfeld. Der Fußball-Niederrheinligist ist diesmal nicht Außenseiter wie zuvor in den Spielen gegen die Spitzenteams. Von Klaus Müller

1. FC Wülfrath – TV Jahn Hiesfeld. In den letzten Begegnungen mussten sich die Wülfrather Niederrheinliga-Fußballer zumeist gegen ambitionierte und favorisierte Teams behaupten. Dabei zog sich die Elf von Trainer Frank Kurth gut aus der Affäre und sicherte sich gegen die Spitzenmannschaften wichtige Punkte. Imponierend war am Sonntag die Vorstellung gegen den bisherigen Spitzenreiter VfB Homberg. Aufgrund einer vor allem im zweiten Durchgang starken Leistung gewann der FCW auch in der Höhe verdient mit 4:1. Im Gegensatz zu den vorherigen Spielen nutzten die Wülfrather konsequent ihre Chancen und belohnten sich für ihre starke Leistung.

Nun folgen allerdings Partien gegen Mannschaften auf Augenhöhe oder in denen der FCW sogar die Favoritenrolle einnimmt – wie heute (20 Uhr) gegen Hiesfeld. "Ich sehe uns nicht unbedingt als Favorit", entgegnet Coach Frank Kurth. "Die Hiesfelder sind besser, als es der Tabellenstand aussagt, haben sich zudem in der Winterpause verstärkt." Zuletzt war der TV Jahn spielfrei und hatte zuvor gegen Homberg mit 0:1 verloren. Ein Vorteil für die Wülfrather ? Frank Kurth weist auf einen besondern Aspekt hin: "Zuletzt gegen die favorisierten Gegner brauchten wir nicht das Spiel zu machen und konnten aus einer gut organisierten Deckung heraus auf Konter setzen." Dies werde in den nächsten Begegnungen anders sein. "Wir müssen taktisch umstellen, denn schon die Hiesfelder werden defensiv ausgerichtet sein und selbst auf Konter lauern."

Personelle Probleme

Dass Frank Kurth mit gemischten Gefühlen in das Spiel geht, ist nachzuvollziehen. Die Hinrunde hat gezeigt, dass die Wülfrather gegen gleichwertige Teams oder aus der unteren Tabellenregion oft mehr Probleme hatten als gegen spielstarke Mannschaften. Hinzu kommt, dass der FCW-Coach personelle Probleme hat. Yannic Melis musste gegen Homberg mit einer Kapselverletzung im Knöchel vorzeitig ausscheiden. Marco Menge (Schienbeinprellung) und Muhammed Basar (Adduktorenprobleme) konnten nicht trainieren. Kaum belastbar war bei der Übungseinheit der gegen Homberg überragende Daniele Varveri (muskuläre Probleme im Oberschenkel). "Wir müssen abwarten, wer wirklich ausfällt", sagt Frank Kurth. Mit Umstellungen ist aber zu rechnen. Da sich Ogi Petrovic zuletzt nicht in bester Form präsentierte, wird wohl Hidayet Aydogan mit Ganesh Pundt das Sturmduo bilden. "Vielleicht bringe ich Halil Kundu von Beginnan, der nach seiner Einwechslung gegen Homberg eine überzeugende Leistung zeigte", nennt Frank Kurth eine weitere Alternative.

Quelle: RP
 
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