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Volleyball
Verbandsliga-Letzter spielt gegen Spitzenreiter

Mettmann. Die Herrenmannschaft der Hildener AT übernimmt gegen den SV Wipperfürth klar die Außenseiterrolle.

Hildener AT - SV Wipperfürth. (ER) Gleich im ersten Meisterschaftsspiel im neuen Jahr stehen die Verbandsliga-Volleyballer der HAT vor einer kaum lösbaren Aufgabe. Mit den Wipperfürthern gibt heute um 16 Uhr der unangefochtene Spitzenreiter seine Visitenkarte in der Dr. Ellen-Wiederhold-Sporthalle ab. Es ist schon beachtlich, was der letztjährige Aufsteiger aus der Landesliga in der höheren Klasse abliefert. "Wipperfürth hat noch nicht einen Punkt abgegeben, beherrscht eindeutig die Verbandsliga. Das ist eine junge, zielstrebige Mannschaft mit einem großen Potential. Wir werden zwar alles versuchen, aber das wird schon sehr schwer", macht HAT-Trainer Jahan Ketabchy die Ausgangsposition deutlich.

Bereits im Hinspiel standen die seinerzeit ersatzgeschwächten Hildener auf verlorenem Posten, unterlagen glatt mit 0:3. Die personelle Situation ist aktuell eher noch schlechter geworden und aus den vom Coach insgeheim erhofften neuen Spielern wurde während der Weihnachtspause auch nichts. "Unsere Vorbereitung vor der Fortsetzung der Punkterunde war alles andere als optimal. Beruf oder Studium ließen bei einigen Spielern kein regelmäßiges Training zu", sagt Ketabchy und sieht sein Team zwangsläufig in der Außenseiterrolle.

Die Situation am Tabellenende hat sich für die HAT nach dem 3:1Heimsieg der bis dahin auch arg abstiegsbedrohten SG TSG Solingen/SG Langenfeld gegen Verberg zugespitzt. Der Nachbar steht jetzt mit neun Zählern auf Rang sieben, der den direkten Klassenerhalt zur Folge hat. Die Hildener (3) sind Schlusslicht, haben aber dabei bereits fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz acht. Unterschiedlicher könnte die Ausgangslage vor dem heutigen Gastspiel des Verbandsliga-Spitzenreiters kaum sein.

Quelle: RP
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