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Lokalsport
Wittenberg rettet ME-Sport in letzter Sekunde das Remis

Mettmann. HG Remscheid - Mettmann-Sport 25:25 (10:13). Im wahrsten Sinne des Wortes erkämpfte sich der Verbandsligist Mettmann-Sport in aller letzten Sekunde ein 25:25 (13:10)-Remis bei der HG Remscheid. Nach Remscheids Führungstor zehn Sekunden vor dem Ende nahm sich Tim Wittenberg ein Herz und gab von der Mittellinie aus einen Gewalt-Sprung-Wurf ab. Den in den oberen linken Winkel einschlagenden Ball konnte ebenso keiner mehr halten wie die Mettmanner Spieler auf dem Feld und auf der Bank, die den Torschützen unter sich begruben.

Mit dem Punkt konnte der Tabellendritte die einen Platz und Punkt hinter ihnen rangierenden Bergischen auf Abstand halten. Auch wenn am Ende die Freude überwog, war für das Team um Trainer Jürgen Tiedermann beim wieder erstarkten Oberliga-Absteiger durchaus mehr als ein Teilerfolg drin. Denn nach der 13:10-Führung zur Pause startete Mettmann beim Wiederanpfiff mit Wittenbergs Treffer dort, wo er zuvor aufhörte. Allerdings gab ME-Sport das Heft in der Folge immer mehr aus der Hand. Die Partie entwickelte sich angesichts der für die Bedeutung des Spiels nicht sehr großen Kulisse zu einem Krimi. "Leider war unsere Chancenverwertung nicht gut genug", sagte Routinier André Loschinski. Der Rückraumschütze vergab beim Stande von 24:24 aus aussichtsreicher Position die Chance, selbst in Führung zu gehen. Zuvor vergab schon der stark spielende Christian Kruse aus bester Position. Dann kamen die letzten Sekunden der Begegnung und gaben dem Krimi ihre eigene Würze, die sich doch wie ein Happy End anfühlte. Aufgrund des Nachholspiels wurde die Pokalpartie gegen HSV Wuppertal am Freitag abgesagt, sie wird verlegt.

(erd)
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