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Handball
Wülfrath demonstriert Selbstbewusstsein

Mettmann. Die Mannschaft von Lars Faßbender peilt nach dem Kantersieg über den TV Borken nun auch in fremder Halle die ersten beiden Punkte an. Gastgeber ist der TV Lobberich, der zum Start bei der Fortuna mit 23:36 unter die Räder kam. Von Birgit Sicker

TV Lobberich - TB Wülfrath (Frauen). Aus den Wülfrather Ambitionen macht Lars Faßbender keinen Hehl. "Wir wollen auch das zweite Spiel gewinnen", unterstreicht der Trainer. Allerdings warnt er seine Mannschaft, die Gastgeberinnen zu unterschätzen. "Die Aufgabe ist ungleich schwerer, zumal Lobberich fast in Bestbesetzung antreten kann", sagt er. Denn Hannah Glasmachers, Ronja Weisz und Anna Kössl, die am ersten Spieltag noch fehlten, sind nun wieder mit von der Partie. Allerdings fällt Kreisläuferin Anna Otten aus. "Es wird nicht einfach, einen Ersatz zu finden", stellt Marcel Schatten fest. Zugleich kündigt der TVL-Coach jedoch an: "Wir werden die Punkte keinesfalls kampflos aus der Hand geben."

Worte, die den Wülfratherinnen eine Warnung sind. Zumal Lars Faßbender Parallelen zum Auftakt der vergangenen Saison zieht. "Da sind wir mit einem Sieg in Lank gestartet, haben aber am zweiten Spieltag nach einer schlechten Leistung nur ein glückliches Remis gegen Lobberich geholt." Der Ausgleich gelang den TBW-Handballerinnen seinerzeit erst in letzter Sekunde. Jetzt wollen sie die Aufgabe besser lösen. Nicht mit von der Partie ist allerdings Daria Blume, die in der ersten Partie mit dem Fuß umknickte und zunächst ein sechswöchiges Sportverbot bekam. "Wir hoffen, sie mit intensiver physiotherapeutischer Behandlung schneller fit zu bekommen", erklärt Faßbender. Weil auch Stefanie Hinnerkott (Schulterentzündung) ausfällt, rückt aus der zweiten Mannschaft Charon Gehde in den Oberliga-Kader. "Wir wollen zumindest Alternativen auf der Bank haben", erläutert der Trainer. Für Gehde käme ein Einsatz im rechten Rückraum oder als Rechtsaußen in Frage.

Auch Sabine Nassenstein war Anfang der Woche angeschlagen, doch inzwischen hat sich die Torhüterin von einem Magen-Darm-Infekt erholt und steht heute (16.30 Uhr, Werner-Jaeger-Sporthalle) auf jeden Fall zur Verfügung.

Faßbender nennt das Lobbericher Team einen "unangenehmen Gegner, der gerne über Eins-gegen-Eins-Situationen kommt und viele Siebenmeter zieht". Genau das wollen die Wülfratherinnen mit einem offensiven Zweikampfverhalten verhindern und damit der Schatten-Mannschaft ihre Stärke nehmen. "Das ist ein ganz anderer Gegner als Borken, aber wir wollen nachlegen. Das wird schwierig, aber am Ende des Tages wollen wir zwei weitere Punkte holen", betont Faßbender.

Quelle: RP
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