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Kolpingfamilie Mettmann
Armen Jugendlichen wirkungsvoll in Manila helfen

Mettmann. "I have a dream..." mit diesem Leitgedanken des US-Bürgerrechtlers Martin Luther King starteten vor 25 Jahren Br. Luis, Br. Benji und Pater Ralf Winterberg von der amigonianischen Gemeinschaft ( Gruppe innerhalbe des Franziskanerordens ) die Arbeit mit Straßenkindern im Friendshiphome in Manila/Philippinen.

Ein Traum hat die Wirklichkeit für Hunderte von Jugendlichen verändert. Zum 25. Bestehen konnte sich die Delegation der Mettmanner Kolpingsfamilie davon überzeugen, welch nachhaltige Wirkung der Einsatz ihrer Mittel hat. Das Friendshiphome bildet den Leuchtturm der Barmherzigkeit in einem Umfeld von Armut, gar Elend. So konnte z.B. Shervil im Alter von 10 Jahren als Interner ins Friendshiphome aufgenommen werden, um ihn vor der Drogenproblematik in seiner Familie zu schützen. Seine Fähigkeiten wurden im Friendshiphome geweckt, gefördert und im Februar nächsten Jahres wird der 19-jährige seinen Abschluss in Economics/Business am Wirtschaftscollege machen. 16 Jungen leben dauerhaft im Friendshiphome, 100 Kinder und Jugendliche erhalten im Haus ihr tägliches Essen sowie soziale und religiöse Bildung und ganz zentral die Möglichkeit, die für alle auch eine Verpflichtung ist, zur Schule zu gehen - denn es gibt zwar eine Schulpflicht auf den Philippinen, doch Schulgeld und Schuluniform kann keine der bitterarmen Familien bezahlen, und so verschafft das Friendshiphome als NGO durch seine Spender die notwendigen Mittel.

Zum Jubiläumsfest, das von den Jugendlichen des Hauses selbst organisiert wurde - und mit jedem deutschen Abiball an Kreativität und Niveau mithalten kann - schlossen die Kolpingsfamilie Mettmann, vertreten durch den Vorsitzenden Wilfried Meiswinkel und das Friendshiphome mit Br. Luis und zwei Schülern einen Partnerschaftsvertrag, der die gemeinsame Arbeit auf Augenhöhe auch langfristig fortsetzt. "I have a dream..." bedeutete für Hunderte junger Menschen aus den Slumvierteln Manilas den Ausstieg aus Armut, da sie qualifizierte Berufe erlernten, sich soziale Kompetenzen aneignen konnten, die durch die Erziehung der Männer und Frauen vermittelt werden.

Quelle: RP
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