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Kolpingsfamilie
Delegation fährt nach Manila

Mettmann. Seit 1995 unterstützt zuerst der Kolping Bezirksverband Mettmann-Süd und seit 1997 auch die Kolpingsfamilie Mettmann die Arbeit im Friendship Home. Derzeit trägt die Kolpingsfamilie Mettmann die ausschließliche Spendenverantwortung für die Straßenkinder in Manila. Die Zeit zwischen 2002 bis 2004 war eine sehr schwierige für das Friendship Home. Nur durch die kontinuierliche Hilfe aus Mettmann konnte das Friendship Home überleben und erhielt sogar von den phillipinischen Sozialbehörden die Auszeichung der zehn besten Einrichtungen für Straßenkinder.

Das Projekt "Friendship Home" will den Straßenkindern nicht nur etwas zu essen geben,sondern es setzt auf Nachhaltigkeit durch Vermittlung von Werten wie Freundschaft, Solidarität und Verantwortlichkeit unter den Kindern. "Freundschaft", um die Kinder durch ein attraktives Tagesprogramm von der Straße zu lösen. "Solidarität", damit die älteren Kinder gemäß ihrer Kultur, den jüngeren helfen. "Verantwortlichkeit", denn der Schulbesuch ist Pflicht, und so ein sicherer Weg aus der Armut. Mittlerweile haben viele Jugendliche das Friendship Home mit einer qualifizierten Ausbildung verlassen und sind so in der Lage, ein selbstständiges Leben außerhalb der Slums zu führen.

Zum 25-jährigen Bestehen wird sich eine Delegation der Kolpingsfamilie nach Manila aufmachen, um das Friendship Home noch intensiver kennenzulernen und eine Partnerschaft begründen. Info: www.friendshiphomeluisamigo.org

Quelle: RP
 
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