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Metzkausener Unterwegs
Herbstliche Fahrt in die Normandie und Bretagne

Mettmann. Auf der Suche nach neuen Eindrücken fanden sich 38 Metzkausener und Freunde zusammen, um zu den Küsten der Normandie und der Bretagne aufzubrechen. Eine von Cordula Heise geführte Busreise machte es möglich, während neun Tagen immerhin über 3.500 Kilometer zurückzulegen - ein Unterfangen das Einzelreisende wohl kaum so interessant und für alle Altersgruppen erträglich hätten realisieren können.

Helga Großsteinbeck, bekannt für ihr nimmer müdes Engagement in zahlreiche Initiativen, ist die ausgefeilte Vorbereitung und gute Betreuung der Reise zu verdanken, die auch von Pastor Herbert Ullmann geistlich begleitet wurde. Vielleicht ist es auch ihm zu verdanken, dass das Vorhaben trotz herbstlicher Bedingungen wettermäßig unter einem günstigen Stern stand, regnete es doch während der ganzen Fahrt nur einen Vormittag lang, berichtet Peter Hirth. Die Erlebnisse waren vielfältig. Natürlich stand das Kennenlernen von Kultur und Geschichte der beiden französischen Regionen im Vordergrund. Hier seien nur Namen wie Jeanne d'Arc, Wilhelm der Eroberer, der Mont Saint Michel oder die Korsarenstadt Saint Malo genannt. Aber auch die Besichtigung zahlreicher normannisch geprägter Kathedralen und Klöster aus der Zeit der Romanik und Gotik war beeindruckend. In Erinnerung bleiben ebenso die berührende Teilnahme an einer französischen Sonntagsmesse, kulinarische Genüsse und viele Eindrücke von besonders geprägten Landschaften an den Küsten der Normandie, wie die von Monet oft gemalte Steilküste bei Etretat, die rosa gefärbte Granitküste oder der zwölfstündige Tidenverlauf in der Bretagne. Unvergesslich war auch das Land's End-Gefühl am zugigen Cap Frehel.

Zurück ging es über Laval, Le Mans und Chartres bis zum Ausgangspunkt in Metzkausen an der Kirche Heilige Familie, wo die harmonische Reisegruppe abends bei Regenwetter, aber bis zuletzt guter Stimmung wohlbehalten anlangte. Eine gelungene Reise.

Quelle: RP
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