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Mettmann
Stadthalle: Bürgermeister wehrt sich

Mettmann. Bürgermeister Thomas Dinkelmann wehrt sich gegen Vorwürfe der Fraktionen, die Verwaltung habe in Sachen "Zukunft der Stadthalle" eine "Hinhaltetaktik betrieben". Der Verwaltung war von den Parteien vorgeworfen worden, nicht zum verabredeten Zeitpunkt im Mai alle möglichen Alternativen zur Stadthalle vorzustellen. Dinkelmann hat jetzt den Beratungsverlauf der Diskussion aufgelistet. Am 20 November 2014 habe die Verwaltung eine 20-seitige Vorlage zum Top "Prüfauftrag, Aufgabe Stadthalle" vorgestellt. Die Weiterberatung sollte in den Ausschüssen erfolgen, hieß es damals. Im Februar 2015 sei ein umfangreicher Zwischenbericht der Verwaltung mit Erledigung der Ergänzungswünsche aus der Beratung vom 20.11. 2014 vorgelegt worden. Im März 2015 habe die Verwaltung den Auftrag erhalten, die vier Varianten (ersatzloser Abbruch, Abbruch und Neubau Kulturzentrum, Weiterbetrieb im sanierten Bestand und Umbau) vorzustellen, Weiterbetrieb für 2016 zu garantieren und einen Ideenworkshop der Fraktionen ins Leben zu rufen. Im September 2015 habe die Verwaltung mitgeteilt, dass aufgrund anderer Aufgaben (Flüchtlingsproblematik, Innenstadt) das Thema Stadthalle bis auf weiteres nicht bearbeitet werden könne. Im April 2016 seien die Varianten drei und vier abgearbeitet worden und könnten in die politische Beratung gehen. Für die Variante "Umbau für andere Nutzungen" soll ein Auftrag vergeben werden und ein Ergebnis bis zu den Sommerferien 2016 vorliegen.

(cz)
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