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Mettmann
Stadtwald-Kids pflanzen Esskastanie

Mettmann: Stadtwald-Kids pflanzen Esskastanie
Die Stadtwaldkids pflanzten zusammen mit den Aulen Mettmanner eine Esskastanie und frische Blumen im Stadtwald. FOTO: Dietrich Janicki
Mettmann. Zur Saisoneröffnung im Stadtwald veranstaltete auch in diesem Jahr die Bürger-und Heimatvereinigung Aule Mettmanner eine Baumpflanzaktion. Traditionsgemäß spenden die "Aulen" dafür den "Baum des Jahres". Der Baum des Jahres wird ausgerufen von der Dr. Silvus Wodarz Stiftung. In diesem Jahr ist es die Esskastanie, die zusammen mit den StadtwaldKids am Rande der Streuobstwiese unterhalb des Stadtwaldhauses gepflanzt wurde.

"Wir haben vor Jahren gesagt, dass wir als Bürger-und Heimatvereinigung möglichst alle Generationen bei unseren Aktivitäten einbeziehen sollten. Waren es früher eher die mittlere und ältere Generation, so haben wir mit den Stadtwald-Kids von der städtischen Jugendförderung jetzt auch junge Leute im Blick, die als Kooperationspartner gern bei uns mitmachen", erläuterte Aulen-Vorsitzender Friedel Liesenkloß. Aber nicht nur die Aulen Mettmanner, sondern auch die Stadt Mettmann pflanzte bei der Aktion einen Baum. Mit Spaten und anderen Gerätschaften wanderte die Delegation aus Mitgliedern der Aulen, den Stadtwald-Kids und interessierte Besucher quer durch den Stadtwald am Goldberger Teich entlang zur Rasenfläche neben dem Regiobahn-Spielplatz. Hier war zwar wie an der Streuwiese der Baum schon vom Grünflächenamt aufgestellt worden, doch die Feinjustierung und das Pflanzen von verschiedenen Blumen nahmen wieder die Kids vor.

"Das macht riesig Spaß, so in freier Natur etwas pflanzen zu dürfen", sagte Niklas Kober (7), der gern einmal wöchentlich zu den Stadtwald-Kids geht. Die Stadt Mettmann hatte den eher seltenen Gingko-Baum gestiftet. "Dieser Baum kommt ursprünglich aus China. Er ist ein schmalkroniger und langsam wachsender Baum, der mit einer leuchtend gelben Herbstfärbung glänzt", hatte sich die zweite Vorsitzende der "Aulen", Anita Schäfer, gut informiert. Thomas Dinkelmann half den Nachwuchsgärtnern. "Ich halte es für wichtig, dass die Kids früh mit der Erlebniswelt in der freien Natur konfrontiert werden und sich mit diesem Umweltthema beschäftigen", sagte der Bürgermeister. "Vielleicht werden sie im Erwachsenenalter ihren Kindern erzählen, das sie bei der Bepflanzung einiger mittlerweile großer Bäume als Kind mitgewirkt haben."

(K.M.)
 
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