| 08.21 Uhr

Mettmann
Startschuss für die NRW-Radtour

Startschuss für die NRW-Radtour 2017: 1600 Fahrer bei Etappe 1
Die Radler fahren über Teilstücke des Panorama-Radwegs und der Nordbahntrasse weiter nach Wuppertal-Barmen. FOTO: stephan köhlen
Mettmann. 1600 Radfahrer aus dem Land machten sich gestern auf die erste Etappe. Von Christoph Zacharias

1600 Radfahrer aller Altersschichten machten sich gestern auf den Weg nach Wülfrath-Schlupkothen. Dort war der erste Halt der NRW-Radtour. Glücklicherweise spielte das Wetter mit und die Starkregenfälle vom Vortag in Mettmann waren bei den Teilnehmern, die aus ganz NRW kommen, kaum ein Thema. Die Radler fahren über Teilstücke des Panorama-Radwegs und der Nordbahntrasse weiter nach Wuppertal-Barmen. Nach Übernachtungen in Bochum und Essen und einer insgesamt 220 Kilometer langen Fahrtstrecke endet die NRW-Radtour am Sonntag wieder in Mettmann.

Ärger hatte es im Vorfeld gegeben. Der Grund: Obwohl jeder Teilnehmer eine Wegebeschreibung zum Sammelparkplatz an der Sportanlage Auf dem Pfennig in Metzkausen erhalten hatte, parkten viele ihre Autos in Wohngebieten und in der Stadt.

Bereits vor dem Start war der Platz am Königshof fest in der Hand der Radfahrer. An einer mobilen Reparatur-Station konnten die letzten technischen Probleme behoben werden. Luca Kreiner stellte Bremsen nach oder pumpte Luft in die Reifen. Auf der RP-Bühne sorgten die Bands "Blue Shoot" aus Mettmann und die Ratinger Formation "Friday and the Fool" für Stimmung. Die letzten Stärkungen vor der Tour wurden im Red Sun oder im Café Steinbrink eingenommen, die gestern ordentlich zu tun hatten.

Auf der Bühne warben im WDR-Interview Landrat Thomas Hendele und Bürgermeister Thomas Dinkelmann fürs Neanderland und für die Neanderthalstadt Mettmann. Was viele noch nicht wussten: Mettmann ist jetzt eine "Radstadt", spätestens nach der Tour de France. Dinkelmann lud zum Blotschenmarkt und ins Neanderthal-Museum ein und Hendele warb für die tollen Radstrecken im Kreis Mettmann.

Die Polizei sorgt für die Sicherheit der Radfahrer. Einsatzleiter Erster Polizeihauptkommissar Ralf Schefzig hat 38 Beamte am Start, darunter 21 Kradfahrer, die auf der Strecke, an Kreuzungen und Einmündungen die Teilnehmer schützen. Nach dem Start ging's die Bahnstraße hinauf in Richtung Osttangente und dann weiter nach Wülfrath. Mit dabei waren auch Peter Krämer und Sabine Scheben aus Rheinbach; allerdings auf Liegerädern.

Quelle: RP
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Startschuss für die NRW-Radtour 2017: 1600 Fahrer bei Etappe 1


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.