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Mettmann
Sternenlichter für Menschen in Not

Mettmann. Zum zweiten Mal fand die Solidaritätsaktion "Eine Million Sterne" statt. Von Hanna Eisenbart

Auf dem neu gestalteten Platz am Königshof hatten sich mit Unterstützung von Caritas International örtliche Sozialverbände zusammengefunden, um mit 500 Lichtern ein Zeichen für Menschen in Not zu setzen. Erfreulich viele Bürger nahmen teil.

Mehrere Kindertagesstätten hatten im Laufe des Jahres hunderte von Gläsern gesammelt und farbenfroh bemalt, die - in großen Sternen aufgestellt - dem Platz eine heimelige Note gaben. Britta Franke, Koordinatorin der Caritas-Freiwilligenzentrale, begrüßte die großen und kleinen Akteure und die Zuschauer, unter ihnen auch Monsignore Ullmann.

Fast alle Lied- und Wortbeiträge handelten vom Licht und untermalten damit das Anliegen der Veranstalter, Licht als Synonym für Hoffnung und Leben in die Welt zu entsenden. Die katholischen Kindertagesstätten begannen mit zwei Liedern, die Stephan Lux auf dem E- Piano spontan unterstützte.

Mit dem "Sternentanz" der Ogata des SKFM erfreuten die Kleinen, die ihren Auftritt sehr gewissenhaft und konzentriert vorführten, die Gäste, die wiederum nicht mit Beifall sparten. Der vor einem Jahr von Matthias Röttger gegründete Chor 60+ hat bereits erste große Konzerte in Remscheid und Mettmann gegeben und unterstützte die Aktion mit einer Komposition des katholischen Geistlichen in Hochdahl, Christoph Biskupek, und die junge Chorleiterin Elena Szuczies gefiel mit ihrem klaren Dirigat.

Mit einer anrührenden Geschichte unterhielt die Leiterin der Kita Goldberg: "Licht kann man verschenken", in der eine alte griesgrämige Frau durch die froh machenden Lichter im entfernten Dorf endlich selbst dazu fand, ein Freude spendendes Licht zu entzünden. Mit besonderem Interesse verfolgten alle Anwesenden den Beitrag der Gesangstruppe "Let's sing" - eine interkulturelle Projektgruppe der Diakonie, die in buntem Völkergemisch ein kurdisches Volkslied vortrug, begleitet von Stephan Lux am E- Piano.

Kinder sind stark, aber die Last ihrer Herkunft kann behindern - einen flammenden Appell, sich für starke Kinder stark zu machen, entsandte eine Vertreterin des Kinderschutzbundes. Noch einmal sang dann der Chor 60+, bevor alle Akteure und Gäste zum Abschluss in das alte deutsche Abendlied "Guten Abend, gute Nacht" einfielen.

Quelle: RP
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