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Mettmann
Stühle werden zu Kunstwerken und dann versteigert

Mettmann. Der Kinderschutzbund Mettmann, der sich auf vielen Gebieten engagiert, könnte dies nicht ohne finanzielle Unterstützung. Dabei verlässt sich die Organisation, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiert, nicht nur auf Mitgliedsbeiträge und Spenden, sondern versucht, durch verschiedene Aktionen finanzielle Mittel zu akquirieren.

"Vor allem die Hausaufgabenbetreuung, für die schwerpunktmäßig älterere Schüler eingesetzt werden, ist sehr kostenintensiv", erklärt Vorsitzende Anke Krick. Eine Aktion liegt ihr sehr am Herzen. "Wir haben mittlerweile eine Vielzahl von unterschiedlichen Stühlen für unsere erstmals in Mettmann durchgeführte Stuhlaktion gespendet bekommen. Genau gesagt sind es 40, was ja passend zu unserem Jubiläum ist." Sie verweist darauf, dass diese Stühle an Künstlerinnen und Künstler sowie an Schulen und Kindertageseinrichtungen weitergegeben wurden.

"Dort sollen die Stühle künstlerisch bearbeitet werden, wobei der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind", erklärt die Vorsitzende. Die künstlerisch gestalten Stühle sollen am 25. Oktober, wahrscheinlich im Konrad-Herresbach-Gymnasium, versteigert werden. Der Erlös dieser Versteigerung kommt dem Kinderschutzbund für seine Arbeit zugute. Eine derjenigen Künstler und Künstlerinnen, die vornehmlich aus dem Kreisgebiet kommen und die Stühle mit großer Akribie zu einem Kunstwerk bearbeiten, ist Martina Chardin. Sie hat ihr Atelier in der "Alten Fabrik", Elberfelder Straße 81. Sie berichtet, dass eine ähnliche Veranstaltung in Haan auf eine große Resonanz gestoßen sei. "Ich würde mich riesig freuen, wenn dies in Mettmann ebenso der Fall ist. Es geht schließlich um einen guten Zweck - nämlich für Kinder."

(K.M.)
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