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Erkrath/Solingen/Kleve
Tierquälerei: Hund frisst Köder mit Nadeln

Auch in Erkrath gibt es jetzt einen Fall von Tierquälerei: Wie die Polizei berichtete, meldete sich in der Nacht zu Sonntag eine 32 Jahre alte Frau bei den Beamten. Sie ging gegen 0.20 Uhr mit ihrem Hund am Klinkerweg spazieren, der dort einen Köder mit Nadeln fraß. Das Tier wurde notoperiert.

Die Polizei fand am Tatort insgesamt zehn ein mal ein Zentimeter große Köder (Käse sowie Speck- und Trockenfleischstücke). Sie waren allesamt mit Stecknadeln durchstochen, die wiederum an den Enden umgebogen waren, sodass man die Nadeln nicht von den Ködern lösen konnte. Die aufgefundenen Köder wurden eingesammelt und entsorgt.

Der Hund der Erkratherin musste in eine Tierklinik gebracht werden und wurde dort notoperiert, da mehrere Nadeln in seinem Hals feststeckten. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass noch weitere präparierte Köder ausgelegt worden sind, werden die Hundebesitzer gebeten, darauf zu achten, dass ihre Hunde nicht unbedarft Köder oder andere unbekannte abgelegte Lebensmittel zu sich nehmen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich bei der Polizei in Erkrath zu melden. Telefon: 02104-94806450.

Die ausgelegten Köder mit Stecknadeln in Erkrath sind nicht der einzige Fall von Tierquälerei in der Region. In Solingen wurden in der Ohligser Heide Hundekuchen mit Nägeln ausgelegt. Das hätte zwei Hunden fast das Leben gekostet - unter anderem musste eine Schäferhündin notoperiert werden. Im Kleve dagegen lagen Köder (Mettwurststückchen) mit Rattengift aus. Durch das schnelle Handeln eines Tierarztes konnte dort jedoch Schlimmeres vermieden werden.  

(ots/jul)
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