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Mettmann
Tipps für Haus und Garten

Düsseldorf. Beim Mettmanner Mittelstandsmarkt präsentieren lokale Firmen und Verbände ihre Leistungen. Ein intelligenter Rasenmäher kann die Arbeit erleichtern. Das Handwerk informiert über Schutz vor Langfingern. Von Manfred Müschenig

Ein Rasenmäher, der seine Arbeit ganz alleine erledigen kann, solch ein Gerät stände sicher ganz oben auf der Liste vieler Gartenbesitzer, wenn sie bei einer guten Fee drei Wünsche frei hätten. Dabei bedarf es dafür gar keiner Fee, so etwas gibt es schon. Ein solches Gerät zog auf der Mittelstandsmesse viele Blicke auf sich. Das Landschaftsbau-Unternehmen Wolf & Jäger hatte in Zusammenarbeit mit der Tillmann Sinzig GmbH aus Düsseldorf einen kleinen Kunstrasen aufgebaut, auf dem solch ein fleißiger Roboter seine Arbeit erledigte.

Technik aus dem Schwimmbad

Gern erläuterte Markus Werntges den staunenden Besuchern die Funktionsweise der kleinen Maschine, die mit Hilfe eines im Gras verlegten dünnen Drahtes weiß, wie weit ihr Reich gefasst ist. "Kann er denn auch schon Hecken schneiden?", wollte ein Besucher wissen. "Wir arbeiten dran", erwiderte Werntges schmunzelnd, und erläuterte, dass ähnliche Technik bereits bei der Schwimmbad-Reinigung genutzt werde.

Doch nicht nur Gartenbesitzer kamen beim Bummel über die Mittelstandsmesse auf ihre Kosten, auch für Haus und Wohnung sowie die Freizeit bekamen die Besucher viele Tipps und Anregungen. Beispiel Wärmedämmung: Die nehme einen immer größeren Stellenwert in seinem Malerbetrieb ein, berichtete Christian Rehnert. Wobei die Außendämmung bei den Kunden bevorzugt werde, weil Innendämmung halt auf Kosten des Wohnraums geht. Natürlich würde die Kundschaft auch bei der Beantragung von KfW-Krediten unterstützt, betonte er. Die enge Kooperation der Polizei (Abteilung Kriminalprävention) mit anerkannten Fachbetrieben für Gebäudesicherheit im Netzwerk "Zuhause sicher" wurde an zwei nebeneinander liegenden Ständen demonstriert. Zum einen zeigte die Polizei, wie in Sekunden ein normales Fenster von Einbrechern aufgehebelt werden kann, gleich daneben gab's bei der Schreinerei Heidenreich (einziges Netzwerk-Mitglied in Mettmann) Tipps, wie Fenster und Türen sicherer werden. Längst seien nicht mehr nur Einfamilienhäuser betroffen, erläuterte Katrin Heidenreich, auch vor Obergeschossen in Mehrfamilienhäusern machten die Täter nicht mehr Halt.

Die meisten Aussteller hatten ein Schwerpunktthema, das sie in den Vordergrund stellten. So gab's am Stand von Dachdeckermeister Frank Lang Ratschläge, was gegen Schimmelpilzbefall in der Wohnung getan werden kann. Jede zweite bis dritte Neubauwohnung habe inzwischen damit zu tun, berichtete Ingo Lang, der im Betrieb seines Bruders tätig ist. Im Untergeschoss der Halle hatte sich wieder die Firma Schwarz eingerichtet mit Beispielen aus dem breiten Leistungsspektrum.

Besonders herausgestellt wurden die neuen Designerböden aus extrem dünnem Kunststoff, die zunehmend als Alternative für Laminat gefragt seien, wie Christian Schwarz berichtete. Im Kommen seien auch die Shutters, in den Fensterrahmen integrierte Holzjalousien, die südliches Flair in die Wohnungen bringen.

Quelle: RP
 
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