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Mettmann
Unfall in Mettmann: Frau wurde "schwarz vor Augen"

Mettmann. Vermutlich aufgrund der großen Hitze spielte der Kreislauf einer 59-jährigen Frau verrückt, die am Donnerstagabend gegen 18.30 Uhr mit ihrem Auto auf der Nordstraße unterweg war. Nach eigener Aussage wurde ihr sprichwörtlich "schwarz vor Augen", als sie in Höhe der Bushaltestelle Kaldenberg die Kontrolle über ihren Toyota Yaris verlor.

Auf der leicht abschüssigen Straße geriet der Toyota nach links auf die Fahrspur des Gegenverkehrs. Dort kam es zur Kollision mit einem entgegenkommenden blauen Kleinlastwagen vom Typ VW Transport Pritsche eines 55-jährigen Handwerkers aus Mettmann, der dem Yaris nur noch bedingt nach rechts ausweichen konnte. Geschützt durch den angelegten Sicherheitsgurt blieb der Fahrer des Transporters nach eigenen Angaben unverletzt. Seine Unfallgegnerin wurde ebenfalls vom Sicherheitsgurt aufgefangen und zog sich deshalb nur leichte Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte die Verletzte in ein Krankenhaus, das die Patientin jedoch nach ambulanter ärztlicher Behandlung noch am gleichen Abend wieder verlassen konnte. An den zwei nicht mehr fahrbereiten Unfallfahrzeugen entstand ein erheblicher Gesamtsachschaden in einer geschätzten Höhe von mindestens 15.000 Euro. Sie wurden beide von einem örtlichen Unternehmen geborgen und abgeschleppt. Für die Dauer der Rettungs-, Bergungs-, Unfallaufnahme- und Aufräumarbeiten wurde die Unfallstelle von der Polizei für mehrere Minuten komplett gesperrt. Den Fahrzeugverkehr leiteten Polizeibeamte um bzw. ab. Dennoch kam es zu leichten Verkehrsstörungen im innerörtlichen Verkehr.

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