| 10.40 Uhr

Rettungshubschrauber im Einsatz
Fünf Verletzte bei schwerem Unfall in Velbert

Fünf Schwerverletzte nach Auto-Zusammenstoß
Fünf Schwerverletzte nach Auto-Zusammenstoß FOTO: Feuerwehr
Velbert. Bei einem Autounfall in Velbert sind am Sonntagnachmittag fünf Personen schwer verletzt worden, eine davon lebensgefährlich. Ein dreijähriges Mädchen trug so schwere Verletzungen davon, dass es in die Uniklinik verlegt werden musste. 

Nach bisherigem Kenntnisstand der Einsatzkräfte wollte ein 49-jähriger Velberter mit seinem silbergrauen BMW von einem schräg gegenüber der Einmündung Günther-Weisenborn-Straße gelegenen Grundstück in die Poststraße fahren. Dabei kam es zur Kollision mit dem dunkelblauen Audi einer 24-jährigen Ratingerin, die auf der Poststraße in Richtung Innenstadt fuhr. Während der BMW in der Straßenmitte zum Stehen kam, schleuderte der Audi auf den Bürgersteig.

Der BMW-Fahrer erlitt bei dem Zusammenprall lebensgefährliche Verletzungen, deshalb forderten die Einsatzkräfte einen Rettungshubschrauber an. Auch die Insassen des Audi, neben der Fahrerin ihr eineinhalbjähriger Sohn und die dreieinhalbjährige Tochter sowie ihre 55-jährige Schwiegermutter, wurden zum Teil schwer verletzt. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Kind musste in Uniklinik verlegt werden

Dort stellten sich die Verletzungen des kleinen Mädchens als so schwerwiegend heraus, dass das Kind noch am Abend ins Essener Universitätsklinikum verlegt wurde. Währenddessen landete der Rettungshubschrauber "Christoph 9" aus Duisburg etwa 200 Meter von der Unfallstelle entfernt auf der Wiese vor dem Ehrenmal und nahm den schwerstverletzten BMW-Fahrer auf. Er wurde zur Unfallklinik nach Duisburg geflogen.

Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst bei der Erstversorgung der Verletzten und stellte den Brandschutz sicher. Des weiteren wurden ausgelaufene Betriebsstoffe mit Ölbindemittel abgestreut und das weitere Auslaufen verhindert. Außerdem wurden die Technischen Betriebe (TBV) angefordert, zum einen, weil ausgelaufener Treibstoff bereits in die Kanalisation gelangt war, zum anderen zur Aufnahme des kontaminierten Bindemittels mit einer Kehrmaschine. Der Einsatz der Feuerwehr war schließlich um 17.30 Uhr beendet.

Zur Höhe des Sachschadens liegen noch keine Angaben vor. Die beiden nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge wurden von einem Abschleppunternehmen geborgen. Die Poststraße war für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten zwischen Dürerstraße und Uelenbeek für den Verkehr gesperrt.

Einen besonderen Dank richteten die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr an den Besitzer eines wenige Meter entfernten Imbissbetriebes: Dieser hatte die Helfer während des Einsatzes mit kalten Getränken versorgt.

(lai)