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Mettmann
Unternehmen helfen Schulen und Kitas

Mettmann: Unternehmen helfen Schulen und Kitas
Ilka Rott und Tochter Nele stellten ihre Ideen für einen Verkehrsübungsplatz an derAstrid-Lindgren-Schule auch der Polizei vor. FOTO: dietrich janicki
Mettmann. Am 23. September findet in diesem Jahr der zweite "Aktionstag der Wirtschaft" in Mettmann statt. Bei der Projektmesse am Donnerstagabend konnten die gemeinnützigen Einrichtungen ihre Projekte den hiesigen Unternehmen präsentieren und so auf direktem Weg einen Partner für die Umsetzung finden. Von Christian Barra

Die Astrid-Lindgren-Schule kooperiert beispielsweise mit Mettmann-Sport. Zum 50-jährigen Bestehen der Schule im vergangenen Jahr hatte es einen sogenannten "Tanz-Flashmob" gegeben, bei dem sich nahezu sämtliche Schüler einbringen konnten. "Daher haben wir einen Kooperationspartner gesucht, der mit uns daran anknüpfen möchte", erklärt Schulleiterin Anja Schlösser. "Wir freuen uns, dass Mettmann-Sport von der Idee ebenso begeistert ist".

Für Sandra Pietschmann, Sprecherin des größten Mettmanner Sportvereins, ist das ein Projekt, bei dem das komplette Tanzlehrerteam beteiligt sein wird. "So können wir unseren Teil dazu beitragen und hoffen, dass wir auch langfristig mit der Astrid-Lindgren-Schule zusammenarbeiten können". Darüber hinaus hat man sich entschlossen, ein Projekt im Kindergarten Laubacher Straße zu unterstützen, bei dem den Kindern auf spielerische Weise Themen wie gesunde Ernährung näher gebracht werden. Aber auch Mettmann-Sport präsentierte sich am Donnerstag mit eigenen Projekten. "Wir wollen einen öffentlichen Bewegungs- und Fitness-Parcours mit vier hochwertigen Outdoor-Sportgeräten in Mettmann einrichten. Dazu nehmen wir derzeit an einem bundesweiten Wettbewerb teil", erklärt Sandra Pietschmann. "Für den Fall, dass wir mit unserem Konzept dort erfolgreich sind, brauchen wir dringend Unterstützung beim Aufbau und der sicheren Befestigung der Geräte".

Insgesamt 30 Einrichtungen präsentierten bei der Projektmesse ihre Ideen und Wünsche, darunter auch der Kinderschutzbund, der gern die Fassade an der städtischen Notunterkunft verschönern möchte, die Kindertagesstätte Teichstraße, wo ein Forscherprojekt umgesetzt werden soll, oder die Mettmanner Tafel, die dringend Sitzgelegenheiten für die wartenden Menschen bei der Ausgabe benötigt.

Mehr als 40 Unternehmen hatten im Vorfeld des diesjährigen Aktionstages ihre Bereitschaft signalisiert, zu helfen und sowohl Mitarbeiter als auch Material für die Umsetzung der Projekte bereitstellen zu wollen. "Natürlich haben am Donnerstag nicht gleich alle Einrichtungen einen Partner gefunden, doch das ist erstmal kein Problem", erklärt Wolfgang Robrahn, der den Aktionstag der Wirtschaft im vergangenem Jahr nach Erkrather Vorbild maßgeblich für die Kreisstadt organisiert hat und auch in diesmal dafür sorgen will, dass möglichst alle Projekte auch umgesetzt werden können.

"Nach der letztjährigen Projektmesse hatten etwa die Hälfte der Einrichtungen einen Kooperationspartner gefunden. Das ist schon eine hervorragende Quote", blickt Robrahn zurück. "Im Nachgang habe ich dann noch etwa 20 Projekte direkt an Unternehmen vermitteln können, so dass der erste Aktionstag ein voller Erfolg wurde".

Quelle: RP
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